
Die 3D-Drucktechnik fertigt Gehäuse für Sensoren autonomer Autos
Damit ein autonomes Fahrzeug seine Umgebung wahrnehmen kann, benötigt es eine Vielzahl elektronischer Augen: LIDAR, Kameras und Radar. Die Montage dieser Sensoren mit der erforderlichen Genauigkeit stellt eine ingenieurtechnische Herausforderung dar. Der 3D-Druck mit polymeren Materialien erweist sich als Schlüssel zur Herstellung der Halterungen und Gehäuse, die dies ermöglichen, und integriert sie sicher und unauffällig in die Karosserie. 🚗
Millimetergenaue Präzision für perfekte Wahrnehmung
Führende Unternehmen wie Mobileye und Waymo nutzen die additive Fertigung zur Produktion von Sensoriintegrationskomponenten. Die Technologie ermöglicht die Erstellung maßgeschneiderter Geometrien, die eine exakte Positionierung jedes Geräts gewährleisten – entscheidend für deren Funktion. Diese Teile fixieren nicht nur, sondern schützen die Sensoren auch vor Vibrationen, Stößen und ungünstigen Witterungsbedingungen.
Schlüsselvorteile der im 3D-Druck gefertigten Polymere:- Dimensionsstabilität: Fortschrittliche Materialien behalten ihre Form und Toleranzen unter thermischer und mechanischer Belastung.
- Geometrische Freiheit: Komplexe Formen können entworfen werden, die mit Formen oder traditionellem Fräsen unerschwinglich wären.
- Schnelle Iteration: Der Zyklus zur Entwicklung und Erprobung neuer Montage Designs für Wahrnehmungssysteme wird beschleunigt.
Das im 3D-Druck gefertigte Gehäuse des Sensors gewährleistet die beste Sicht, ohne dass ein Schlagloch seinen elektronischen Blick ausrichtet.
Maßanfertigung für jedes Fahrzeug und jeden Sensor
Jede Architektur autonomer Fahrzeuge ist einzigartig. Der 3D-Druck erfüllt diesen Bedarf durch die Herstellung von Gehäusen, die sich an die spezifische Krümmung des Dachs, der Säulen oder der Stoßstange anpassen. Dies erfüllt eine doppelte Funktion: technisch und ästhetisch. Die Komponenten werden getarnt, damit das Fahrzeug ein konventionelles und aerodynamisches Aussehen behält.
Übliche Prozesse und Materialien:- SLS (Selektives Lasergsintern): Ideal für langlebige Teile mit guten mechanischen Eigenschaften, ohne Notwendigkeit von Stützen.
- FDM/FFF mit speziellen Filamenten: Verwendet Materialien wie ABS, Nylon oder faserverstärkte Verbundwerkstoffe, um Witterungseinflüssen zu widerstehen.
- Bedarfsfertigung: Reduziert Lagerbestände und ermöglicht Designaktualisierungen ohne lange Verzögerungen, entscheidend in einem schnell evolvierenden Sektor.
Die Zukunft der Sensoriintegration
Während die Software für autonomes Fahren Daten verarbeitet, um Entscheidungen zu treffen, muss ihre physische Hardware absolut präzise verankert sein. Der 3D-Druck etabliert sich als ideales Verfahren zur Herstellung dieser kritischen Verankerungen. Indem er die konstante Ausrichtung und den Schutz der Sensoren gewährleistet, baut diese Technologie nicht nur Gehäuse, sondern schafft die physischen Grundlagen für eine zuverlässige und sichere autonome Fahrfunktion. 🔧