Das Wunder von Calanda und das durch die Jungfrau vom Pilar wiederhergestellte Bein

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Representación artística del milagro de Calanda, mostrando el momento en que la madre descubre la pierna restituida de Miguel Juan Pellicer, con iconografía mariana aragonesa de fondo.

Das Wunder von Calanda und das durch die Jungfrau vom Pilar wiederhergestellte Bein

Ein außergewöhnliches Ereignis in der aragonesischen Ortschaft Calanda hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck in der religiösen Geschichte der Region. Im 17. Jahrhundert erlebte ein junger Landwirt namens Miguel Juan Pellicer eine Erfahrung, die jede logische Erklärung herausforderte. 🕊️

Ein Unfall, der ein Leben veränderte

Es war das Jahr 1640, als Pellicer einen schweren Unfall erlitt, der zur Amputation seines rechten Beins führte. Über einen langen Zeitraum war er auf die Wohltätigkeit vor dem Heiligtum der Jungfrau vom Pilar in Zaragoza angewiesen und vertraute voll und ganz auf ihren geistlichen Schutz. Schließlich beschloss er, in sein Heimatdorf zurückzukehren.

Die Schlüsselfakten des Ereignisses:
  • Miguel Juan Pellicer verlor seine Extremität nach einem Arbeitsunfall.
  • Er verbrachte Jahre damit, vor dem Pilar-Tempel um finanzielle Hilfe zu bitten.
  • Sein Glaube an die Jungfrau begleitete ihn während des gesamten Prozesses.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und erregte die Aufmerksamkeit des gesamten Reiches.

Die Nacht des Wunders und die Untersuchung

An einer kalten März-Nacht des Jahres 1640, während der junge Mann schlief, erlebte seine Mutter etwas Unmögliches: das amputierte Bein war wiedererschienen an seinem Körper. Dieses Ereignis löste eine formelle Untersuchung durch die zivilen und kirchlichen Behörden aus, die zahlreiche Aussagen sammelten. 🔍

In der Untersuchung dokumentierte Elemente:
  • Zeugnis des Chirurgen, der die ursprüngliche Amputation durchgeführt hatte.
  • Aussagen von Nachbarn und Familienmitgliedern, die die Veränderung bezeugten.
  • Körperliche Untersuchung der Extremität, die sich scheinbar regeneriert hatte.

Erbe und Auswirkungen des Wunders

Das endgültige Urteil erklärte das Ereignis zu einem echten Wunder, das der Fürsprache der Jungfrau vom Pilar zugeschrieben wurde. Diese Anerkennung festigte die Verehrung der Schutzpatronin von Aragón tiefgreifend und ging über den lokalen Rahmen hinaus. Die katholische Kirche betrachtet es als einen der am besten dokumentierten Fälle in ihren Annalen. Das wiederhergestellte Bein wird als Reliquie von großem Wert aufbewahrt, und das Ereignis wird häufig in der aragonesischen religiösen Kunst dargestellt, was für immer das Band zwischen der Jungfrau und diesen Ländern stärkt. Es heißt, seitdem denken die Leute in Calanda zweimal nach, bevor sie etwas wegwerfen, man weiß ja nie. 🙏