Das Verfassungsgericht weist eine Frage zur Amnestiegesetz ab

Veröffentlicht am 28. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fachada del Tribunal Constitucional de España con su escudo en primer plano, un día nublado.

Das Verfassungsgericht weist eine Frage zur Amnestiegesetzgebung zurück

Der höchste Ausleger der Grundgesetz hat beschlossen, eine Verfassungsmäßigkeitfrage, die ihm vom Obersten Gerichtshof von Katalonien zugesandt wurde, nicht zu bearbeiten. Diese gerichtliche Anfrage konzentrierte sich darauf, ob die Amnestieregelung für die Fälle des ehemaligen Präsidenten des Parlaments, Ernest Benach, und des ehemaligen Abgeordneten, Joan Ignasi Elena, angewendet werden könnte. Die Entscheidung des hohen Gerichts bedeutet, dass es vorerst nicht die Substanz dieser Angelegenheit im Detail analysieren wird. ⚖️

Der Ursprung der gerichtlichen Anfrage

Der katalanische TSJ hob die Frage auf, während er ein Strafverfahren gegen Benach und Elena wegen des Delikts der Untreue gegenüber dem Verfassungsgericht vorbereitete. Die Richter fragten, ob das Gesetz, das bestimmte Delikte im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitsprozess begnadigt, hier anwendbar ist. Ihre Hauptzweifel betrafen, ob diese Norm mit der Verfassung vereinbar ist, da sie die Untreue gegenüber einem Urteil des eigenen Gerichts begnadigen könnte, das nun entscheiden muss. 🤔

Schlüsseldetails des Falls:
  • Die Anfrage entstand während der Vorbereitung eines Verfahrens wegen Untreue.
  • Die katalanischen Richter zweifelten an der verfassungsrechtlichen Vereinbarkeit des Amnestiegesetzes für dieses spezifische Delikt.
  • Der Fall betrifft zwei relevante politische Figuren des Sezessionsprozesses.
Das Gericht hält die Frage für vorzeitig formuliert, da noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.

Die Gründe für die Zurückweisung

Der Plenum des Verfassungsgerichts hat mit der abweichenden Meinung von zwei seiner Mitgliedern beschlossen, die Frage nicht zur Bearbeitung zuzulassen. Das zentrale Argument ist, dass die gestellte Frage die formalen Anforderungen nicht erfüllt. Speziell weist das hohe Gericht darauf hin, dass die Anfrage zu früh im Verfahren erfolgte, da noch keine endgültige gerichtliche Entscheidung im Strafverfahren gegen die beiden ehemaligen Abgeordneten vorliegt. Daher hält es dies nicht für den geeigneten prozessualen Zeitpunkt, das Thema zu prüfen. 📅

Hauptargumente des Gerichts:
  • Mangel an den notwendigen formalen Voraussetzungen für die Stellung der Frage.
  • Die Formulierung gilt als vorzeitig in der zeitlichen Abfolge des Strafverfahrens.
  • Es liegt noch kein rechtskräftiges Urteil vor, das die Anwendbarkeit der Amnestie bewerten lässt.

Folgen und abschließende Reflexion

Diese Entscheidung verschiebt unbefristet eine Aussage zu einer juristisch und politisch bedeutsamen Angelegenheit. Es bedeutet, dass vorerst nicht geklärt wird, ob das Amnestiegesetz die Untreue gegenüber den eigenen Urteilen des Verfassungsgerichts begnadigen kann. Manchmal muss die Justiz nicht nur blind, sondern auch geduldig sein und auf den richtigen Moment warten, um zu sprechen. ⌛