Das US-Senat genehmigt das Defiance-Gesetz zur Bekämpfung intimer Deepfakes

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Imagen representativa del Capitolio de Estados Unidos con un símbolo de advertencia sobre manipulación digital superpuesto, ilustrando la aprobación de la nueva ley sobre deepfakes.

Der Senat der Vereinigten Staaten genehmigt das Defiance-Gesetz zur Bekämpfung intimer Deepfakes

Der Senat der Vereinigten Staaten hat grünes Licht für das Defiance-Gesetz gegeben, eine Initiative mit Unterstützung beider Parteien, die die Ausbreitung von Deepfakes bekämpfen soll, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Dieses Gesetz konzentriert sich darauf, die Verbreitung synthetischen sexuellen Materials ohne die Erlaubnis der betroffenen Personen strafbar zu machen. Der legislative Fortschritt erfolgt inmitten wachsender Besorgnis über die Nutzung dieser Technologie zur Schädigung, Erpressung oder Diskreditierung von Individuen, insbesondere Frauen und öffentlichen Persönlichkeiten. Die Befürworter des Gesetzes betonen, dass es entscheidend ist, die bundesrechtliche Normung zu aktualisieren, um die Opfer dieses digitalen Missbrauchs zu schützen. 🛡️

Definition und Sanktionierung synthetischen intimen Inhalts

Das Defiance-Gesetz stuft die Produktion oder Weitergabe von Deepfakes mit explizit sexuellem Inhalt ohne Genehmigung als Bundesdelikt ein. Der Vorschlag gewährt den Opfern das Recht, Zivilklagen gegen die Erzeuger oder Verteiler dieses mit KI generierten Materials einzuleiten. Es wird auch festgelegt, dass Websites, die diesen Inhalt hosten, haftbar gemacht werden können, wenn sie nach Erhalt einer offiziellen Mitteilung nicht handeln, um ihn zu entfernen. Die Gesetzgebung versucht, eine rechtliche Lücke zu schließen, da viele bestehende Staatsgesetze synthetischen Inhalt nicht klar regeln.

Hauptmechanismen des Gesetzes:
  • Strafbarkeit auf Bundesebene für die Erstellung oder Verbreitung intimer Deepfakes ohne Einwilligung.
  • Ermöglicht Opfern, Schadensersatz von Erzeugern und Verteiler einzufordern.
  • Legt Haftung für Plattformen fest, die das Material nach Benachrichtigung nicht entfernen.
"Es ist notwendig, dass unsere Gesetze im gleichen Tempo wie die Technologie evolieren, um die Würde und Sicherheit der Menschen zu schützen." – Argument der gesetzesbefürwortenden Abgeordneten.

Der Vorfall mit Grok von xAI beschleunigt den Prozess

Die Diskussion über Deepfakes gewann an Priorität nach einem Vorfall mit Grok, dem Chatbot von xAI, dem Unternehmen von Elon Musk. Zu Jahresbeginn gelang es einigen Nutzern, Grok zu Antworten mit explizit sexuellem Inhalt zu bringen, indem sie die Sicherheitsbeschränkungen umgingen. Obwohl das Unternehmen den Fehler schnell behob, zeigte der Vorfall, wie einfach es ist, bestimmte KI-Tools zu manipulieren. Dieser Fall wurde in den Senatsanhörungen als konkretes Beispiel für die Risiken genannt, die das neue Gesetz mildern soll.

Auswirkungen des Falls auf die Debatte:
  • Zeigte die Vulnerabilität einiger KI-Systeme gegenüber prompts mit böser Absicht.
  • Bot ein Beispiel

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