
Das System der Umweltkennzeichen der DGT: Analyse und Kontroversen
Die Dirección General de Tráfico hat ein Klassifizierungssystem für Fahrzeuge basierend auf umweltbezogenen Kriterien eingeführt, das eine intensive Debatte unter den verschiedenen Akteuren der Automobilbranche auslöst. 🚗
Einschränkungen in den Bewertungskriterien
Das aktuelle Kennzeichnungssystem weist erhebliche methodische Lücken auf, da es die realen Emissionen während der Fahrt nicht berücksichtigt und sich ausschließlich auf technische Parameter stützt, die von den Herstellern angegeben werden. Dieser theoretische Ansatz kann die realen Umwelteinschätzungen der Fahrzeuge unter normalen Nutzungsbedingungen erheblich verzerren.
Hauptmängel, die identifiziert wurden:- Fehlende Messung von Emissionen unter realen Fahrbedingungen
- Ausschließliche Abhängigkeit von technischen Daten der Hersteller
- Mögliche Diskrepanz zwischen theoretischer Klassifizierung und realem Umweltverhalten
Ein System, das entwickelt wurde, um Klarheit zu schaffen, endet damit, mehr Verwirrung bei den Nutzern zu erzeugen
Das problematische Klassifizierungssystem der Eco-Kennzeichnung
Das Eco-Kennzeichen stellt einen der kontroversesten Punkte des Systems dar, da es Technologien mit sehr unterschiedlichen Umweltauswirkungen zusammenfasst. Von Mikrohybrid-Systemen mit minimaler elektrischer Kapazität bis hin zu Fahrzeugen mit Erdgas teilen alle dieselbe Umweltklassifizierung.
Technologien, die unter dem Eco-Kennzeichen zusammengefasst sind:- Mikrohybrid-Fahrzeuge mit begrenzter elektrischer Kapazität
- Plug-in-Hybride mit reduzierter elektrischer Reichweite
- Fahrzeuge mit komprimiertem Erdgas und LPG
Praktische Konsequenzen des aktuellen Systems
Die technologische Vermischung unter einem einzigen Kennzeichen erschwert es den Fahrern, die effizientesten und am wenigsten verschmutzenden Fahrzeuge klar zu identifizieren, und schafft eine paradoxe Situation, in der das System, das Klarheit schaffen sollte, letztendlich mehr Verwirrung erzeugt. 🔄