
Das Skelett von Costa Teguise: ein Geisterhotel vor dem Meer
An der Ostküste von Lanzarote unterbricht eine Silhouette aus Beton den marinen Horizont. Es handelt sich um die Hülle eines Hotelkomplexes, der nie sein Ende sah, ein Projekt, das ohne die notwendigen Genehmigungen begonnen wurde und von den Behörden gestoppt wurde. Die Baustelle steht seit Jahrzehnten still und ist zu einem Symbol dafür geworden, wie man auf den Kanaren schlecht planen kann 🏗️.
Ein Projekt, das ohne Genehmigung begann
Das Bauunternehmen entschied sich, das Hotel zu errichten, ohne zuvor die bäuerliche Baugenehmigung in Teguise einzuholen. Als die Dienste des Gemeinderats die Verletzung entdeckten, stand die Hauptstruktur bereits. Der Gemeinderat befahl sofort den Baustopp und leitete ein Verfahren zur Sanktionierung ein. Seitdem zieht sich das gerichtliche Verfahren hin, und die Konstruktion existiert in einem rechtlichen Vakuum, in Erwartung einer endgültigen Entscheidung.
Schlüsseldetails des Falls:- Das Bauunternehmen baute ohne die vorgeschriebene Genehmigung des Gemeinderats.
- Die Verletzung wurde entdeckt, als das Werk bereits sein Hauptgerüst errichtet hatte.
- Das Sanktionsverfahren und der Baustopp erfolgten sofort, aber die rechtliche Auflösung zieht sich unbestimmt hin.
"Es ist das Hotel mit den besten Aussichten und dem schlechtesten Service", kommentieren einige Nachbarn, "es beherbergte nie einen Gast, nur Möwen und Rost".
Die Spur im Landschaftsbild und die Vorschriften
Die leere Betonmasse drängt sich im Küstengebiet auf und löst Diskussionen darüber aus, wie mit diesen Geisterbauten umzugehen sei. In der Zwischenzeit versuchen die Eigentümer, ihre Situation zu legalisieren, ein komplizierter und teurer Weg. Dieses Beispiel zeigt die Spannung zwischen dem Drang zu bauen und der Notwendigkeit zu planen in Gebieten mit hohem touristischen Wert.
Folgen und Perspektiven:- Der visuelle Einfluss auf die Küste ist dauerhaft und erregt öffentliche Debatte.
- Die Legalisierung des Baus erfordert einen komplexen Prozess mit hohen Kosten für die Eigentümer.
- Für viele Anwohner repräsentiert die Struktur eine Zeit mit weniger Kontrolle über die Stadtplanung.
Eine unsichere Zukunft zwischen Legalität und Abriss
Die Zukunft dieses städtischen Skeletts hängt nun davon ab, ob seine administrative Unregelmäßigkeit gelöst wird. Die endgültige Alternative, falls es nicht legalisiert wird, könnte sein, dass ein Gerichtsurteil den Abriss anordnet. Dieser Fall ist weiterhin offen und erinnert an die Bedeutung, die städtebaulichen Vorschriften zu respektieren, um das Territorium zu schützen 🏝️.