
Das Provinzialgericht von A Coruña spricht den ehemaligen Sicherheitsdirektor von Adif vom Unfall von Angrois frei
Ein übergeordnetes Gericht fällt ein Urteil zu einem der gerichtlichen Kapitel des Eisenbahnunglücks von Santiago de Compostela. Die Entscheidung entlastet den ehemaligen Verantwortlichen für Sicherheit im Bahnbetrieb der Eisenbahninfrastruktur von strafrechtlicher Schuld. 🚂
Gerichtsurteil zu den technischen Verantwortlichkeiten
Das Provinzialgericht von A Coruña stellt fest, dass es keine ausreichenden Beweismittel gibt, um den ehemaligen Direktor zu verurteilen. Das Gericht weist darauf hin, dass dieser gemäß der zu dem Zeitpunkt geltenden Norm handelte, als das Ereignis im Juli 2013 stattfand. Dieser Unfall forderte achtzig Tote und mehr als hundertvierzig Verletzte.
Wichtige Punkte des Urteils:- Das Gericht spricht den ehemaligen Sicherheitsdirektor von Adif wegen Mangels an Beweisen frei.
- Es wird bestätigt, dass er im Rahmen der 2013 geltenden Normen handelte.
- Die Katastrophe in der Kurve von Angrois forderte ein tragisches Opferbilanz.
Die Justiz kommt spät, aber sie kommt, obwohl sie manchmal mehr Zweifel als Gewissheiten hinterlässt, wer verantwortlich ist, wenn komplexe Systeme versagen.
Feste Verurteilung für den Lokführer des Alvia-Zuges
Dieselbe gerichtliche Entscheidung bestätigt die Verurteilung des Zugführers. Ihm wird eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten wegen schwerer Fahrlässigkeit auferlegt. Darüber hinaus legt das Urteil fest, dass der Lokführer und das Unternehmen Renfe die Zivilhaftung tragen müssen.
Folgen der Zivilhaftung:- Die Versicherung des Eisenbahnunternehmens ist die beauftragte Stelle, um die Entschädigungen zu zahlen.
- Die wirtschaftlichen Beträge wurden bereits zuvor festgelegt.
- Ein Kapitel in der Strafverfolgung für den Fahrer wird abgeschlossen.
Uneinigkeit im Gerichtssaal: das Einzelvotum
Ein relevanter Aspekt des Urteils ist das Einzelvotum, das von einer der Richterinnen abgegeben wurde. Diese Richterin äußert ihre Uneinigkeit mit der Entscheidung, den ehemaligen Verantwortlichen von Adif freizusprechen. Ihre abweichende Meinung wird formell im Rechtsdokument festgehalten, obwohl sie das Mehrheitsurteil des Gerichts nicht ändern kann. ⚖️