
Das Künstlerstatut definiert Normen für die Nutzung künstlicher Intelligenz
Der Entwurf des Künstlerstatuts befindet sich in der Phase der öffentlichen Konsultation, mit dem Ziel, dass es bis zum Sommer 2026 genehmigt wird. Sein zentraler Zweck ist es, die Arbeitsbedingungen im kulturellen Bereich an die aktuelle digitale Realität anzupassen. 🎨
Klare Grenzen für generative KI
Der Text schlägt spezifische Regeln für den Einsatz von generativer künstlicher Intelligenz vor. Dieser ist nur erlaubt, wenn er keine menschlichen Künstler oder Techniker ersetzt und deren Beteiligung am beauftragten Projekt erhalten bleibt. Um diese Tools nutzen zu können, muss der künstlerische Arbeitsvertrag dies ausdrücklich erwähnen und seine Anwendung auf ein konkretes Werk beschränken, wie eine Staffel einer Serie oder eine spezifische Werbekampagne.
Schlüsselbedingungen für den Einsatz von KI:- Die KI darf die beauftragte menschliche Arbeit nicht ersetzen.
- Ihr Einsatz muss im Vertrag ausdrücklich detailliert werden.
- Ihr Umfang ist auf das Werk oder Projekt beschränkt, für das vertragen wird.
Das Statut verbietet die Technologie nicht, sondern legt fest, wie sie unter Respektierung der Rechte der Schaffenden integriert werden kann.
Zustimmung für neue Nutzungen und andere Schutzmaßnahmen
Wenn ein Unternehmen künstliche Intelligenz über das anfangs Vereinbarte hinaus einsetzen möchte, benötigt es die ausdrückliche Zustimmung des beteiligten Künstlers. Diese Klausel soll die Profis vor unbefugten Nutzungen ihrer Stimme, ihres Bildes oder ihres kreativen Stils schützen. Das Statut behandelt auch andere grundlegende arbeitsrechtliche Aspekte:
Andere enthaltene Maßnahmen:- Regelung, wie Minderjährige in sozialen Netzwerken im kulturellen Sektor arbeiten.
- Einführung der Figur des Intimkoordinators bei Dreharbeiten zum Schutz der Schauspieler in sensiblen Szenen.
- Erweiterung der Definition der Arbeitszeit, um Probenzeit und Promotionszeit für Arbeiten einzuschließen.
Aktualisierung des rechtlichen Rahmens für das digitale Zeitalter
Mit diesen Bestimmungen erneuert das Künstlerstatut einen rechtlichen Rahmen, der auf die Herausforderungen moderner digitaler Tools reagieren musste. Die Norm definiert, wie KI integriert werden kann, um die Schaffenden zu schützen. Es wird erwartet, dass dieser Ansatz rechtliche Sicherheit sowohl für Künstler als auch für Unternehmen bietet, Innovation fördert, ohne die Arbeitsbedingungen zu schädigen. Der Text erreicht ein Gleichgewicht zwischen der Übernahme leistungsstarker digitaler Tools und dem Schutz der Profis in einer schnell verändernden Umgebung. ⚖️