Das IREC startet Merce Lab zur Herstellung von Wasserstofftechnologie mit 3D-Druck aus Keramik

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista interior del laboratorio Merce Lab mostrando una impresora 3D cerámica en funcionamiento fabricando un componente poroso complejo para tecnología de hidrógeno.

Das IREC eröffnet Merce Lab zur Herstellung von Wasserstofftechnologie mit 3D-Druck aus Keramik

Das Katalanische Institut für Energieuntersuchungen (IREC) hat eine neue Pilotanlage namens Merce Lab aktiviert. Dieser Raum widmet sich der Anwendung von keramischem Additivfertigungsverfahren zur Produktion grundlegender Elemente in Geräten im Zusammenhang mit Wasserstoff. Die Initiative wird hauptsächlich von H2B2 im Rahmen des europäischen Programms IPCEI (Wichtige Projekte von gemeinschaftlichem europäischem Interesse) finanziert und vereint mehrere Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen. 🚀

Das Additivfertigungsverfahren ermöglicht komplexe Geometrien

Diese Methode ermöglicht die Erzeugung von Keramikbauteilen mit porösen Strukturen und komplizierten Designs, die mit konventionellen Fertigungsverfahren nicht erreichbar sind. Diese Geometrien sind ideal für die internen Komponenten von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen, wo es entscheidend ist, die Fläche für chemische Reaktionen maximal zu erweitern. Durch den Einsatz des 3D-Drucks kann das Labor diese Teile schneller und anpassungsfähiger prototypen und herstellen, was die Entwicklungszeiten für neue Geräte erheblich verkürzt.

Schlüsselvorteile des 3D-Keramikdrucks in Merce Lab:
  • Fähigkeit, komplexe innere Formen und poröse Strukturen zu produzieren, die die Reaktionsoberfläche optimieren.
  • Höhere Geschwindigkeit und Flexibilität beim Prototyping, was die Technologieentwicklungszyklen verkürzt.
  • Möglichkeit, innovative Designs zu erkunden, die zuvor technisch nicht machbar waren.
Die wahre Herausforderung wird sein, dass diese Teile den Druck aushalten, die Energiewende rechtzeitig zu ermöglichen.

Ziel: Grünwasserstoff großskalig wirtschaftlich machbar machen

Merce Lab konzentriert seine Arbeit auf die Erforschung und Verfeinerung sowohl der keramischen Materialien als auch der Druckparameter. Das ultimative Ziel ist es, dass die Endgeräte effizienter, langlebiger und kostengünstiger in der Produktion werden. Durch die Steigerung der Leistung und die Senkung der Herstellungskosten dieser Komponenten fördert das Projekt direkt die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse mit erneuerbaren Energien als großskalige machbare Option.

Erwartete Auswirkungen des Projekts:
  • Beitrag zur Dekarbonisierung schwer direkt elektrifizierbarer industrieller und Verkehrssektoren.
  • Beschleunigung der kommerziellen Verfügbarkeit Schlüsseltechnologien für die Wasserstoffwirtschaft.
  • Schaffung eines Ökosystems der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie zur Innovation bei Materialien.

Ein Schritt in Richtung Energiewende

Diese Initiative stellt einen konkreten Fortschritt in dem Rennen um die Entwicklung sauberer Energiealternativen dar. Obwohl die Idee, Keramik für Wasserstoffanwendungen zu drucken, fortschrittlich erscheinen mag, zielt der Aufwand auf die Lösung sehr konkreter Ingenieursprobleme ab. Der Erfolg von Merce Lab könnte ein wichtiger Katalysator dafür sein, dass Grünwasserstoff von einer Versprechung zu einer massiven industriellen Realität wird. 🔋