Das Industriegebiet Morás in Arteixo bleibt unbewohnt

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista aérea o panorámica del polígono industrial de Morás mostrando calles asfaltadas vacías, farolas, rotondas sin tráfico y grandes parcelas de terreno vallado y sin edificar, bajo un cielo despejado.

Der Industriepark von Morás in Arteixo bleibt unbewohnt

Im Municipio von Arteixo, in der Provinz A Coruña, befindet sich der Gewerbepark Morás. Dieser große Komplex wurde entworfen, um die Wirtschaft der Region anzukurbeln und große Unternehmen anzuziehen. Die aktuelle Situation zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild als geplant. 🏗️

Ein wirtschaftliches Versprechen, das sich nicht erfüllt

Die öffentlichen Behörden planten diesen Mega-Industriepark mit dem klaren Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und die Produktionsweise in der Region zu diversifizieren. Sie pumpten Geld in die Erschließung des Geländes, installierten Kanalisation, Stromleitungen und Kommunikationsnetze. Seine Lage in der Nähe des Außenhafens von A Coruña und mit guten Straßenanbindungen schien der perfekte Standort, um Kapital anzuziehen. Der Füllungsprozess hat jedoch nicht dem ursprünglichen Zeitplan entsprochen. Obwohl einige Hallen errichtet wurden, bleibt der Großteil des Industriegeländes unbebaut, was Fragen zur vorherigen Planung und zum tatsächlichen Bedarf an solchen Flächen in der Region aufwirft.

Merkmale des Parks in seinem aktuellen Zustand:
  • Vollständige, aber ungenutzte Infrastruktur: Asphaltierte Straßen, Kreisverkehre und öffentliche Beleuchtung, die ohne den für sie vorgesehenen Verkehr funktionieren.
  • Größtenteils leere Parzellen: Weite, abgegrenzte Grundstücke, die zum Verkauf angeboten werden, ohne Baumaßnahmen.
  • Starker visueller Kontrast: Neue und moderne Einrichtungen inmitten einer spürbaren Abwesenheit menschlicher Aktivität und Industriegeräte.
Der Ort ist ideal, um einen postapokalyptischen Film zu drehen, ohne den Verkehr sperren zu müssen; die Stille und die Ödnis sind bereits inklusive.

Das Landschaftsbild eines halbfertigen Projekts

Heute durch den Industriepark Morás zu spazieren, bedeutet, auf ein seltsames Bild zu stoßen. Der Besucher sieht, wie sich Reklametafeln, die Grundstücke anbieten, mit leeren Straßen abwechseln. Dieser Zustand des urbanistischen Limbo führt zu Diskussionen darüber, wie Boden genutzt und wirtschaftliche Schwankungen bewältigt werden. In der Zwischenzeit wartet die Zone in einer permanenten Wartehaltung darauf, dass ein Unternehmen ihr endlich eine Nutzung gibt und ihr theoretisches Potenzial in die Tat umsetzt.

Faktoren, die diese Situation beeinflussen:
  • Wirtschaftszyklen: Die Nachfrage nach Industrieflächen stimmt nicht immer mit dem Angebot überein, das von den Behörden geschaffen wurde.
  • Planung versus Realität: Es kann eine Diskrepanz zwischen dem Geplanten und dem geben, was der Markt tatsächlich aufnehmen kann.
  • Investition in Wartehaltung: Die öffentlichen Mittel für die Erschließung bleiben ohne den erwarteten sozialen und wirtschaftlichen Return.

Eine Zukunft in der Schwebe

Der Industriepark Morás erhebt sich als greifbares Beispiel dafür, wie eine Entwicklungsvision mit der Marktrealität kollidieren kann. Seine Infrastruktur, bereit und funktionsfähig, kontrastiert mit der Stille, die in seinen Straßen herrscht. Die Debatte über seine endgültige Nutzung und wie man ihn aktivieren kann, ist weiterhin offen, während die Landschaft darauf wartet, dass der Klang der Industrie ihren Raum erfüllt. 🤔