
Das Flugabwehrsystem Oerlikon GDF: eine doppelläufige gezogene 35-mm-Kanone
Entwickelt vom schweizerischen Unternehmen Oerlikon Contraves, ist der Oerlikon GDF ein gezogenes Flugabwehrgeschütz, das zur Schutz von Gebieten und festen Anlagen dient. Seine Hauptmission ist die Abwehr von Flugzeugen in niedriger Höhe und Marschflugkörpern durch die Erzeugung einer dichten Verteidigungsbarriere. Wenn es zum Einsatz bereit gemacht wird, sind seine Abmessungen beträchtlich: 7,8 Meter Länge, 4,5 Meter Breite und 2,5 Meter Höhe. Zur Mobilität wird ein Zugfahrzeug benötigt, das seinen vierachsigen Anhänger zieht. 🎯
Feuerkraft: die automatischen KDA-Kanonen
Das Herzstück des Systems bilden zwei automatische Oerlikon KDA-Kanonen vom Kaliber 35 mm, die nebeneinander installiert sind. Diese können programmierbare AHEAD-Munition einsetzen, eine fortschrittliche Munitionsart, die so programmiert wird, dass sie vor dem Ziel detoniert. Bei der Explosion setzt sie eine dichte Wolke aus Wolfram-Submunition frei, was die Trefferwahrscheinlichkeit gegen das Ziel drastisch erhöht. Die kombinierte Feuergeschwindigkeit beider Waffen ist extrem hoch und ermöglicht es, ein Luftvolumen mit einer Metallvorhang zu sättigen. 💥
Wichtige Merkmale der Bewaffnung:- Doppelläufige KDA 35 mm: Schießen parallel mit einer sehr hohen kombinierten Feuergeschwindigkeit.
- AHEAD-Munition: Programmierbare Geschosse, die vor dem Aufprall explodieren und Submunition verteilen.
- Flächenverteidigung: Fähigkeit, eine tödliche Verweigerungszone gegen Luftbedrohungen zu schaffen.
Das Modellieren des Oerlikon GDF in 3D erfordert das Erfassen seiner ikonischen Silhouette: zwei lange parallele Kanonen auf einem kompakten und funktionalen Anhängerchassis.
Anleitung zum Modellieren des GDF in 3D
Beim Erstellen eines digitalen Modells dieses Systems ist es entscheidend, sein klassisches und charakteristisches Profil präzise darzustellen. Die zwei langen parallelen Kanonen zusammen mit der kompakten Form des Anhängers definieren seine Ästhetik. Für ein hohes Detailniveau können Komponenten wie die hydraulischen Stabilisatoren, die Sitze für die Besatzung und die großen Munitionsbehälter an beiden Seiten der Kanone integriert werden. Eine vollständige Szene kann separat den Skyguard-Leitradar einbeziehen, der zwar kein physischer Bestandteil des GDF ist, aber üblicherweise damit zusammenarbeitet, um Ziele zu erkennen und zu verfolgen. 📐
Essentielle Details für den 3D-Modellierer:- Profil und Proportionen: Fokus auf die Silhouette mit den parallelen Kanonen und dem Anhängerbody.
- Detaillierte Komponenten: Modellieren von Stabilisatoren, Sitzen und seitlichen Munitionsbehältern.
- Kontextuelles Element: Den Skyguard-Radar zum Ergänzen der Szene modellieren.
- Räder und Aufstellung: Die Räder müssen für den Transport drehbar sein und sich in Feuerstellung blockieren/anheben lassen, um das Gewicht auf die Stabilisatoren zu übertragen.
Schlussfolgerung für digitale Künstler
Der Oerlikon GDF stellt eine interessante Herausforderung für das 3D-Modellieren dar, indem er komplexe Mechanik mit einer erkennbaren Form kombiniert. Achten Sie auf die Details seiner operativen Aufstellung, insbesondere den Zustand der Räder und Stabilisatoren, um Realismus und Authentizität zum Projekt hinzuzufügen. Die Darstellung dieses Systems bedeutet nicht nur das Erfassen seines Aussehens, sondern auch das Verständnis seiner Funktion als Schlüsselstück der Flugabwehr. 🛡️