3D-Druck beschleunigt die Entwicklung in der Indy Autonomous Challenge

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Un monoplaza de la Indy Autonomous Challenge en pista, con primeros planos de componentes impresos en 3D como soportes de sensores LiDAR y elementos aerodinámicos montados en el chasis.

Der 3D-Druck beschleunigt die Entwicklung in der Indy Autonomous Challenge

In der Arena der autonomen Monopostos, wo die Software die Trajektorie bestimmt, muss die physische Hardware mit einer beispiellosen Geschwindigkeit evolieren. Hier ist die additive Fertigung zum unverzichtbaren Verbündeten der Ingenieure geworden, die es ermöglicht, Designs in einem Tempo zu iterieren, das konventionelle Methoden nicht mithalten können. 🏎️⚡

Iterieren mit der Geschwindigkeit des Denkens

Der Entwicklungszyklus in diesem Wettbewerb ist extrem komprimiert. Die Teams müssen Komponenten ständig testen und modifizieren. Mit dem 3D-Druck kann ein Design, das morgens entworfen wird, bereits nachmittags am Fahrzeug für Tests montiert sein. Dieser agile Workflow ist entscheidend, um jeden Aspekt des Autos zu perfektionieren, von der Elektronik bis zur Karosserie, in einem Kampf, in dem jede Hundertstelsekunde zählt.

Schlüsselvorteile des agilen Prozesses:
  • Radikale Reduzierung der Fristen: Was traditionell Tage für die Zerspanung benötigte, geschieht nun in Stunden.
  • Geometrische Freiheit: Komplexe und innere Formen können hergestellt werden, die mit anderen Techniken unmöglich oder sehr teuer wären.
  • Vollständige Personalisierung: Jedes Teil passt millimeter genau zu den spezifischen Anforderungen des Chassis und der Fahrzeugsysteme.
Während der Algorithmus für autonomes Fahren lernt, produziert der 3D-Drucker bereits die nächste Iteration des Bauteils, das den Unterschied machen könnte.

Sensorhalterungen: Präzision und Wärmemanagement

Das Herz des autonomen Systems ist seine Wahrnehmung. Ein Set aus LiDAR, Kameras und Radaren erfordert Halterungen mit absoluter Präzision. Der 3D-Druck ermöglicht die Erstellung von Halterungen, die perfekt mit der Geometrie des Chassis integriert sind und jeden Sensor in seinem optimalen Winkel positionieren. Aber ihre Funktion geht darüber hinaus; diese Halterungen integrieren oft interne Kanäle zur Verkabelungsverwaltung und, entscheidend, Systeme für aktive Kühlung. Eine stabile Temperatur bei den Sensoren ist essenziell, damit sie unter den anspruchsvollen Bedingungen der Rennstrecke zuverlässig funktionieren.

Kritische Komponenten, die additiv gefertigt werden:
  • Sensorhalterungen: Leichte und steife Strukturen, die eine perfekte Ausrichtung der Wahrnehmungsgeräte gewährleisten.
  • Integrierte Kühlkanäle: Kanäle innerhalb der Halterungen, die Luft oder Flüssigkeit leiten, um die von den Sensoren erzeugte Wärme abzuleiten.
  • Abdeckungen und aerodynamische Verkleidungen: Teile, die die Sensoren schützen, ohne den Luftstrom um das Fahrzeug zu beeinträchtigen.

Luftstrom optimieren und Wärme ableiten

Aerodynamik und Wärmemanagement sind zwei Seiten derselben Medaille im Hochleistungsbereich. Die Teams nutzen den 3D-Druck, um Designs, die in CFD-Simulationen optimiert wurden, schnell zu realisieren. Heckflügel, Luftleitelemente und Luftzufuhröffnungen werden in sehr kurzen Zyklen auf der Strecke getestet. Ebenso werden Wärmetauscher und Kühlmittelleitungen maßgeschneidert gefertigt, die den Fluss zu kritischen Punkten wie Verarbeitungseinheiten oder Batteriepacks leiten. Diese Fähigkeit, einzigartige und komplexe Teile zu produzieren, verschafft einen greifbaren Vorteil bei der Validierung neuer Konfigurationsideen. 🌀❄️