
Wenn deine Glieder beschließen zu fliegen ✈️
Jeder 3D-Künstler hat diesen traumatischen Moment erlebt: Du konfigurierst eine schöne Simulation von Gliedern in Reactor, drückst auf Berechnen... und ¡puf! Deine Objekte schießen davon, als hätten sie zehn Kaffees getrunken. Das Ergebnis? Eher wie eine Explosion als eine natürliche Streuung. Aber keine Sorge, es gibt eine Lösung für dieses Chaos.
Reactor zähmen: Schlüsselanpassungen
Damit sich deine Glieder wie verantwortungsbewusste Erwachsene verhalten und nicht wie Kinder mit Zucker, konzentriere dich auf diese Parameter:
- Reibung auf Maximum: Sowohl auf dem Boden als auch an den Objekten (kein Eiskunstlaufen).
- Sinnvolle Masse: Weder zu leicht (sie werden wie Bälle hüpfen) noch zu schwer (sie bleiben wie Ziegel liegen).
- Niedrige Bounce Threshold: Um diese übertriebenen Hüpfer bei kleinen Stößen zu begrenzen.
- Zusätzliche Substeps: Mehr Berechnungen = weniger Fehler = weniger fliegende Glieder.
Eine gute Reactor-Simulation ist wie ein guter Tequila: Sie muss weich fallen, ohne dir den Kopf verdrehen zu lassen.
Plan B: Wenn Reactor sich weigert zu kooperieren
Wenn deine Glieder nach tausend Anpassungen immer noch so tun, als wären sie in einer Disco, erwäge diese Alternativen ohne Physik:
- Verwende den Modifikator Scatter für zufällige Verteilung
- Probiere Plugins wie Forest Pack (kostenlose Version verfügbar)
- Wende manuelle Rotationen und Skalierungen mit etwas Variation an
Diese Methoden geben dir absolute Kontrolle, erfordern aber etwas mehr manuelle Arbeit. 🛠️
Schlussfolgerung: Glieder unter Kontrolle (mehr oder weniger)
Mit diesen Tricks kannst du eine natürliche Streuung der Glieder erreichen, ohne dass deine Szene wie das Zentrum eines Atomkriegs wirkt. Und denk dran: Wenn Reactor sich schlecht benimmt, kannst du es immer mit manuellen Methoden bedrohen. Das funktioniert mehr, als du denkst! 😼
Wenn du es am Ende zum Laufen bringst, herzlichen Glückwunsch. Jetzt versuch es mit 500 Gliedern... wenn du dich traust. 💥