Das Budget der Freiheit und sein Vermächtnis in der wirtschaftlichen Gerechtigkeit

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía en blanco y negro de Martin Luther King Jr. junto a Bayard Rustin y A. Philip Randolph durante una reunión del movimiento por los derechos civiles.

Ein visionärer Vorschlag zur Ausrottung der Armut

In den 1960er Jahren, während die USA tiefe soziale Veränderungen durchlebten, präsentierten eine Gruppe von Aktivisten und Ökonomen einen revolutionären Plan. Das sogenannte Budget der Freiheit stellte einen kühnen Ansatz dar, um wirtschaftliche Ungleichheit durch konkrete und realistische Maßnahmen zu bekämpfen.

Die Architekten des Wandels

Hinter dieser Initiative standen Schlüsselfiguren der Bürgerrechtsbewegung. Bayard Rustin, Organisator des Marschs auf Washington, und A. Philip Randolph, Gewerkschaftsführer, schlossen sich mit Leon Keyserling zusammen, einem der Hauptökonomen des New Deal. Gemeinsam entwarfen sie eine detaillierte Roadmap, die umfasste:

Die Unterstützung einer Ikone

Martin Luther King Jr. sah in diesem Vorschlag eine Gelegenheit, seinen Traum von wirtschaftlicher Gerechtigkeit zu verwirklichen. In seinen Reden hob er den Widerspruch zwischen den enormen Ausgaben für Militär und Raumfahrt des Landes und dem Mangel an Investitionen zur Lösung grundlegender sozialer Probleme hervor.

"Die wahre Barmherzigkeit ist mehr als eine Münze einem Bettler zuzuwerfen; sie ist bereit, das Gebäude, das Bettler hervorbringt, wieder aufzubauen"

Historische Wiederbelebung durch Film

Der Dokumentarfilm unter der Regie von Diego Coutinho nutzt innovative visuelle Mittel, um dieses vergessene Kapitel wiederzubeleben. Durch die Kombination von historischen Archiven und grafischen Darstellungen gelingt es dem Film:

Fotografía en blanco y negro de Martin Luther King Jr. junto a Bayard Rustin y A. Philip Randolph durante una reunión del movimiento por los derechos civiles.

Aktualität einer revolutionären Idee

Obwohl es nie vollständig umgesetzt wurde, inspiriert das Budget der Freiheit weiterhin zeitgenössische Debatten über Sozialpolitik. Seine grundlegenden Prinzipien hallen in modernen Diskussionen über wider:

Ein Aufruf zur Reflexion

Dieser Dokumentarfilm dokumentiert nicht nur die Vergangenheit, sondern lädt dazu ein, Lösungen für die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen neu zu bedenken. Indem er diese alternative Sicht auf die Geschichte rettet, hinterfragt er die Grenzen dessen, was wir in Bezug auf soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Gleichheit für möglich halten.