Das Bildungsministerium behält die Zusammenlegung wissenschaftlicher Fächer im Bachillerato bei

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Infografía que muestra la fusión de las asignaturas de ciencias en el nuevo currículo de bachillerato, con iconos representativos de biología, geología, física y química uniéndose.

Das Bildungsministerium behält die Fusion wissenschaftlicher Fächer im Bachillerato bei

Die Bildungsverwaltung hat bestätigt, dass sie das neue Curriculardesign für das Bachillerato umsetzen wird, das Biologie und Geologie zu einem einzigen Fach zusammenfasst und dasselbe mit Physik und Chemie tut. Diese Entscheidung wird trotz des weit verbreiteten Ablehnens getroffen, das von Lehrerkollektiven und Referenzwissenschaftsgesellschaften im Land geäußert wurde. Das Ministerium verteidigt, dass die Änderung darauf abzielt, den pädagogischen Ansatz zu modernisieren und eine integriertere Sicht auf die Wissenschaft bei den Schülern zu fördern. 🧪

Der Widerstand der Bildungs- und Wissenschaftsgemeinschaft

Seit der Vorstellung des Vorschlags hat die Maßnahme eine intensive Debatte und Unruhe ausgelöst. Lehrerverbände und Einrichtungen wie die Real Sociedad Española de Física oder die Real Sociedad Española de Química haben ihre Besorgnis geäußert. Sie argumentieren, dass die Vereinigung dieser Disziplinen die spezifischen und grundlegenden Inhalte jeder einzelnen verdünnen könnte, was die Tiefe und Qualität der Ausbildung der Schüler beeinträchtigen würde. Es besteht die Befürchtung, dass diese Umorganisation es den Schülern erschweren könnte, die soliden Grundlagen zu erwerben, die für das spätere Studium technischer und wissenschaftlicher Universitätsfächer notwendig sind. 🔬

Hauptargumente dagegen:
  • Verlust an Spezifität und Tiefe bei den wesentlichen Inhalten jeder Wissenschaft.
  • Risiko, das Curriculum zu verarmen und den Zugang zu höheren wissenschaftlichen Studien zu erschweren.
  • Besorgnis über die Ausbildung des Lehrpersonals und die Arbeitsbelastung beim Unterrichten fusionierten Fächer.
Die Fusion dieser Disziplinen kann die spezifischen und wesentlichen Inhalte jeder einzelnen verdünnen und die Tiefe der wissenschaftlichen Ausbildung beeinträchtigen.

Die offizielle Haltung gegenüber den Kritiken

Das Ministerium verteidigt die Fusion als notwendigen Schritt, um den Unterricht zu aktualisieren und die Unterrichtslast zu reduzieren, was einen kompetenzorientierteren und weniger memorierungsbasierteren Ansatz ermöglichen würde. Sie betonen, dass das neue Modell keine Inhalte eliminiert, sondern sie unter globaleren Perspektiven wie Nachhaltigkeit oder Gesundheit integriert. Kritiker erwidern jedoch, dass in der Praxis die Reduzierung der Unterrichtszeit und die erzwungene Gruppierung unvermeidlich zu einer Vereinfachung oder Auslassung fundamentaler Themen führen werden. 📚

Deklarierte Ziele der Reform:
  • Das Curriculum zu modernisieren und eine interdisziplinäre Sichtweise zu fördern.
  • Die Unterrichtslast zu reduzieren und ein Lernen nach Kompetenzen zu fördern.
  • Wissen unter globalen Rahmenbedingungen wie Nachhaltigkeit zu integrieren.

Eine Debatte zwischen Synergien und Spezialisierung

Während das Ministerium von der Schaffung von Synergien und der Übernahme einer holistischen Sicht spricht, fragen sich viele Lehrer an den Instituten, wie sie Quantenmechanik und das Periodensystem in einem einzigen Thema erklären sollen, ohne dass der Rigor verloren geht. Die zentrale Diskussion dreht sich darum, ob es möglich ist, zu integrieren, ohne der Spezialisierung Wert zu nehmen – ein komplexes Gleichgewicht, das die wissenschaftliche Ausbildung zukünftiger Generationen bestimmen wird. ⚖️