Danit Peleg präsentiert in 3D bedruckte Jeans aus recycelten Textilabfällen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de un prototipo de pantalón vaquero azul, impreso en 3D, mostrando su textura similar al denim y su estructura de capas. La prenda está colocada sobre una superficie clara para resaltar sus detalles.

Danit Peleg präsentiert 3D-gedruckte Jeans aus recycelten Textilabfällen

Die Modedesignerin Danit Peleg hat einen ersten Prototyp von Jeanskleidung vorgestellt, die mittels 3D-Druck hergestellt wurde. Dieses innovative Projekt basiert auf einem spezialen Filament, das aus recycelten Baumwollabfällen hergestellt wird, die hauptsächlich aus Resten der Textilindustrie stammen. Die Initiative zielt darauf ab, den Produktionszyklus der Mode zu transformieren 👖.

Von Abfällen zur Kleidung: Ein neues Material

Der Prozess beginnt mit Baumwollresten, die verarbeitet und in einen für Desktop-3D-Drucker geeigneten Faden umgewandelt werden. Dieses Material ermöglicht die Erstellung flexibler Strukturen, die das Aussehen und das Gefühl des traditionellen Denims nachahmen. Der Schlüssel liegt darin, den Materialkreislauf zu schließen und ihnen ein zweites Leben zu geben.

Schlüsselmerkmale des Prozesses:
  • Rohstoff: Recycelte Baumwollabfälle aus der Textilindustrie.
  • Technologie: Desktop-3D-Druck mit speziellem Filament.
  • Ergebnis: Flexible Strukturen mit der typischen Ästhetik von Jeans.
Die nachhaltige Mode erreicht den Punkt, an dem Vintage kein Stil mehr ist, sondern die Beschreibung des Rohstoffs.

Verschmelzung von digitalem Design und additiver Fertigung

Peleg entwirft die Kleidungsstücke vollständig in 3D-Software, wo sie Muster und Texturen erzeugt, die Jeansstoff simulieren. Anschließend druckt sie die Teile schichtweise. Diese Technik der additiven Fertigung ermöglicht die Erstellung komplexer Geometrien und die Personalisierung jedes Artikels, ohne den bei konventionellem Zuschnitt entstehenden Stoffabfall zu erzeugen.

Vorteile der digitalen Methode:
  • Minimiert Materialabfall, indem nur das Notwendige aufgebaut wird.
  • Ermöglicht die Personalisierung von Designs und Größen mit hoher Präzision.
  • Erleichtert die Erzeugung von Texturen und Formen, die mit traditionellen Methoden schwer zu erreichen sind.

Ein neuer Ansatz für die Modeindustrie

Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenderen Forschung zur Integration der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ins Design. Durch die Verwendung von Textilabfällen als Rohstoff versucht das Projekt, die Abhängigkeit von Jungressourcen zu reduzieren und die Umweltauswirkungen zu minimieren. Obwohl es sich um einen Prototyp handelt und Aspekte wie die Langzeithaltbarkeit bewertet werden müssen, markiert es einen Weg, wie Kleidung in der Zukunft hergestellt werden kann. Dieser Fortschritt stellt einen Paradigmenwechsel dar, bei dem Abfall zum Ausgangspunkt wird 🚀.