
3D-Druck auf hoher See: Ein Meilenstein im Schiffbau
In einer Welt, in der technologische Innovationen ganze Industrien neu definieren, hat Newport News Shipbuilding, eine Abteilung von HII, einen historischen Meilenstein gesetzt, indem es sein erstes in 3D gedrucktes Ventilgehäuse auf einem Flugzeugträger der neuesten Generation installierte. Dieses Bauteil, das 1.000 Pfund wiegt und etwa 5 Fuß lang misst, wurde im Enterprise (CVN 80), einem Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse, eingebaut. Dieser Fortschritt stellt nicht nur eine technische Leistung dar, sondern auch einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung des Schiffbaus.
Funktionalität und Zusammenarbeit: Schlüssel zum Erfolg
Das Ventilgehäuse, das in Zusammenarbeit mit DM3D Technology entwickelt wurde, hat eine lebenswichtige Funktion: Es verteilt Flüssigkeiten von einer einzigen Quelle an mehrere Stellen innerhalb des Schiffs. Der erfolgreiche Einsatz hat Newport News Shipbuilding dazu veranlasst, die Herstellung ähnlicher Bauteile für den zukünftigen Flugzeugträger Doris Miller (CVN 81) zu planen und traditionelle Gussverfahren hinter sich zu lassen.
"Was als Konzepttest begann, ist zu einem greifbaren Ergebnis geworden, das die Effizienz im Schiffbau erheblich verbessert." — Dave Bolcar, Newport News Shipbuilding.
Ausbau der additiven Fertigung
Die Übernahme des 3D-Drucks durch Newport News Shipbuilding ist kein isoliertes Ereignis. Bis heute wurden mehr als 55 Teile, die mit dieser Technologie hergestellt wurden, in neuen und im Dienst befindlichen Schiffen installiert. Darüber hinaus plant das Unternehmen, in diesem Jahr mehr als 200 zusätzliche Teile zu installieren und festigt damit seine Position als Führer in der maritimen Innovation.
- Reduzierung der Zeiten: Der 3D-Druck beschleunigt die Produktion komplexer Bauteile.
- Verbesserung der Qualität: In 3D gedruckte Bauteile bieten höhere Präzision und Haltbarkeit.
- Flexibilität: Ermöglicht die Erstellung maßgeschneiderter Designs, die mit traditionellen Methoden unmöglich wären.
Zertifizierung und Vorteile der Technologie
Newport News Shipbuilding erhielt die Zertifizierung von Naval Sea Systems (NAVSEA) als zugelassener Lieferant für mit 3D-Druck gefertigte Bauteile. Diese Technologie optimiert nicht nur die Produktionsprozesse, sondern gewährleistet auch eine höhere Effizienz bei Bau und Lieferung von Schiffen an die US-Marine.
Eine vielversprechende Zukunft für den Schiffbau
Die Integration des 3D-Drucks in den Bau von Flugzeugträgern ist nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch ein Paradigmenwechsel in der Schifffahrtsindustrie. Laut Dave Bolcar, Vizepräsident für Ingenieurwesen und Design bei Newport News Shipbuilding, legt diese Innovation die Grundlage für eine neue Ära im Schiffbau, in der Effizienz und Qualität zusammenkommen, um den technologischen Vorsprung der US-Marine zu wahren.
Innovation, die die Branche neu definiert
Die Übernahme des 3D-Drucks im Bau von Flugzeugträgern reduziert nicht nur Kosten und Lieferfristen, sondern verbessert auch die allgemeine Qualität der Schiffe. Je mehr in 3D gedruckte Bauteile in die Schiffe integriert werden, desto mehr wird diese Technologie erwartet, die Schifffahrtsindustrie weiter zu transformieren und sicherzustellen, dass die US-Marine ihre Führungsrolle auf den Meeren behält.
Zusammenfassend ist die Installation dieses in 3D gedruckten Ventilgehäuses nicht nur eine technische Leistung, sondern auch ein Symbol dafür, wie Innovation traditionelle Industrien zu einer effizienteren und nachhaltigeren Zukunft antreiben kann.