
Cocomelon erobert das Kino: wenn die Eltern ihre letzte Bastion verlieren
Gerade wenn du dachtest, du könntest Baby Shark und Co. entkommen, kommt die Nachricht, die Eltern auf der ganzen Welt erzittern lassen wird: Cocomelon springt auf die große Leinwand. DreamWorks Animation produziert in einem Zug, den manche mutig und andere verzweifelt nennen werden, den ersten Kinofilm dieser Charaktere, die mehr Geräte kolonisiert haben als das hartnäckigste Malware.
Das Produktionsteam klingt wie ein schlechter Witz
Hinter diesem Projekt steckt eine Allianz, die aus einem Spionagefilm entsprungen scheint:
- DreamWorks: die uns mit Shrek zum Weinen gebracht haben
- Universal Pictures: weil jemand die Rechnung bezahlen musste
- Moonbug Entertainment: die Besitzer dieser Geldmaschine
- DNEG Animation: damit die Grafiken nicht wie in Paint gemacht aussehen
Von YouTube zur großen Leinwand: die epische Reise eines Babys, das nie wächst und immer singt
Vom Heimvideo zum Multimedia-Imperium
Was 2006 als YouTube-Kanal mit einem zufälligen Benutzernamen begann (ThatsMEonTV, im Ernst), hat sich zu folgendem entwickelt:
- 200 Milliarden Aufrufe (ja, mit B)
- Einer Franchise im Wert von 3 Milliarden Dollar
- Serien auf Netflix, Spielzeug, Kleidung und Live-Shows
- Jetzt ein Film, der verspricht, der neue Hintergrundsound in Kinos zu sein

Was uns 2027 erwartet (und darüber hinaus)
Mit dem Kinostart geplant für 2027 haben die Eltern Zeit für:
- Die Lieder auswendig zu lernen (falls nötig)
- Aktien in Kaffeefirmen zu kaufen
- Kreative Ausreden zu erfinden, um die Kinder nicht ins Kino zu bringen
Und in der Zwischenzeit bleibt JJ dieses ewige Baby, das singt, tanzt und zeigt, dass in der Welt der Kinderunterhaltung Wiederholung kein Problem ist, sondern ein Geschäftsmodell. Wer braucht Originalität, wenn man einen Ohrwurm und ein gefangenes Publikum hat, das noch nicht weiß, wie man die Fernbedienung benutzt? 🎵