Budd Hopkins und der Fall, der die Alien-Entführungen definierte

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Portada del libro

Budd Hopkins und der Fall, der die Alien-Entführungen definierte

Ein Maler namens Budd Hopkins änderte seinen künstlerischen Fokus, um das OVNI-Phänomen zu untersuchen. Seine Arbeit konzentrierte sich auf ein Zeugnis, das er für entscheidend hielt: die Geschichte von Kathie Davis in Indiana. Dieser Fall entwickelte sich von einer einfachen Beobachtung zu Berichten über direkte und beunruhigende Begegnungen und markierte einen Wendepunkt in der Erzählung von Entführungen 👽.

Der Kern der Untersuchung: jenseits der verlorenen Zeit

Kathie Davis berichtete nicht nur von seltsamen Objekten. Sie beschrieb Episoden von verlorener Zeit, die sie nicht erklären konnte. Hopkins entschied sich, hypnotische Regression zu verwenden, um diese Lücken in ihrem Gedächtnis zu erkunden. Was in diesen Sitzungen auftauchte, war eine Abfolge von Interaktionen mit Wesen von graziöser und nicht-menschlicher Erscheinung. Am schockierendsten war, dass diese Erfahrungen nicht auf sie beschränkt waren, sondern mehrere Familienmitglieder über verschiedene Generationen hinweg zu umfassen schienen und auf einen langanhaltenden Kontakt hindeuteten.

Schlüsselelemente des Entführungsmusters nach Hopkins:
  • Die Zeugen erinnern sich unter Hypnose, in ein Raumschiff oder eine Einrichtung gebracht worden zu sein.
  • Sie beschreiben, physischen Untersuchungen unterzogen zu werden, die detailliert und oft invasiv sind.
  • Der Davis-Fall umfasste Berichte über die Entnahme von Eizellen und die spätere Präsentation von hybriden Kindern.
Hopkins präsentierte diese Zeugnisse als Beweis für ein systematisches und langanhaltendes Programm seitens dieser Besucher.

Der Einfluss von "Intruders" und der Sturm der Kontroverse

Die Veröffentlichung des Buches Intruders: The Incredible Visitations at Copley Woods führte zu einer sofortigen Spaltung. Für einen Teil des Publikums wurde es zu einer wahren Chronik eines furchterregenden und realen Phänomens. Für die skeptische und wissenschaftliche Gemeinschaft war das Buch ein Lehrbuchbeispiel darüber, wie man durch Suggestion während der Hypnose falsche Erinnerungen erzeugt.

Hauptcriticisms an Hopkins' Methode:
  • Er war kein ausgebildeter Psychologe oder Hypnotherapeut.
  • Seine Fragen während der Sitzungen konnten lenken und die Antworten der Probanden beeinflussen.
  • Der Prozess des Wiedererlangens von Erinnerungen unter Hypnose wird von der Mainstream-Psychologie als hochgradig veränderbar und unzuverlässig angesehen.

Ein bleibendes Erbe in der OVNI-Kultur

Trotz der methodischen Kritik gelang es Hopkins, etwas Grundlegendes zu erreichen: ein spezifisches Erzählmuster für Entführungen zu definieren und zu popularisieren. Elemente wie medizinische Untersuchungen, reproduktive Verfahren und das intergenerationale Phänomen etablierten sich im kollektiven Bewusstsein. "Intruders" festigte sich als unvermeidbares Referenzwerk und nährte Jahrzehnte des Debatten darüber, was passiert, wenn jemand behauptet, nicht nur ein OVNI gesehen zu haben, sondern in sein Inneres gebracht worden zu sein 🤯.