Britische Forscher entwickeln Wolfram und Kupfer für Kernfusion

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Investigadores en un laboratorio de materiales examinan un componente metálico fabricado mediante impresión 3D, posiblemente un prototipo de divertor con gradiente de tungsteno a cobre.

Britische Forscher entwickeln Wolfram und Kupfer für Kernfusion

Ein Team der University of Manchester untersucht, wie man Teile aus Wolfram und Kupfer für Fusionsreaktoren herstellen kann. Diese Elemente sind grundlegend, um den Divertor zusammenzubauen, ein kritisches Segment, das enormer Hitze und ständigem Partikelbeschuss standhält. Das Ziel ist eine robuste und dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Metallen, etwas, das klassische Techniken nicht erreichen. Um dieses Hindernis zu überwinden, wendet das Team moderne Methoden der additiven Fertigung an. 🔬

Das 3D-Drucken mit Laser bricht die Barrieren herkömmlicher Prozesse

Das Verbinden von Wolfram und Kupfer mit normalen Verfahren birgt große Herausforderungen. Die Unterschiede in ihren Schmelztemperaturen und ihrer thermischen Ausdehnung erzeugen Spannungen, die die Verbindung zerreißen. Das Laser-3D-Drucken ermöglicht das präzise Auftragen von Kupferschichten auf eine Wolfram-Basis und schafft einen schrittweisen Übergang. Dieser allmähliche Kompositionswechsel reduziert thermische Spannungen und stärkt die Struktur des fertigen Bauteils.

Schlüsselvorteile der Gradientenverbindung:
  • Mindert die Spannungen durch unterschiedliche thermische Ausdehnung der Metalle.
  • Schafft eine stärkere und bruchfestere Grenzfläche.
  • Ermöglicht den Entwurf von Bauteilen mit kontrolliert variierenden Materialeigenschaften.
Zwei Metalle zu verschmelzen kann so komplex wirken wie das Verschmelzen von Atomen in einem Stern, aber hier brauchen wir zumindest keine Sonnengravitation nachzuahmen.

Der Fortschritt soll die Fusionsenergie vorantreiben

Ein wirksamer und langlebiger Divertor zu erreichen, ist eine der größten technischen Herausforderungen beim Bau kommerziell machbarer Fusionsreaktoren wie dem großen Projekt ITER. Ein Bauteil, das den Plasmabedingungen standhält, ist essenziell, damit der Reaktor unterbrechungsfrei arbeitet. Diese Initiative fördert nicht nur die Materialwissenschaft, sondern bringt uns der Option einer sauberen und nahezu unbegrenzten Energiequelle näher.

Auswirkungen auf die Reaktorenentwicklung:
  • Langlebigere Komponenten ermöglichen längere und stabilere Betriebszyklen.
  • Überwindet einen entscheidenden Materialengpass für den Entwurf zukünftiger Reaktoren.
  • Die Technik könnte für die Verbindung anderer inkompatibler Materialien angepasst werden.

Ein entscheidender Schritt in die Energiezukunft

Diese Arbeit zeigt, wie die additive Fertigung Ingenieursprobleme in der Materialtechnik löst, die zuvor unüberwindbar schienen. Durch die Perfektionierung der Verbindung zwischen Wolfram und Kupfer ebnet sie den Weg für Systeme, die das Fusionsplasma enthalten. Jeder solcher Fortschritt bringt uns der Beherrschung einer Energie näher, die unser globales Stromnetz transformieren könnte. ⚡