
Beyond Good & Evil 2 und sein Motor Voyager: ein Universum ohne Ladebildschirme
Das Projekt Beyond Good & Evil 2 ist weiterhin aktiv, obwohl sein Weg komplex ist. In seinem technischen Kern schlägt der Motor Voyager, eine Plattform, die Ubisoft speziell für diesen Titel entwickelt. Sein Ziel ist ambitioniert: ein persistent online Universum zu schaffen, in dem die Spieler erkunden können, ohne dass etwas sie aufhält. Das umfasst das Starten von einer Welt, das Durchqueren ihrer Atmosphäre und das Navigieren durch den interstellaren Raum, um andere Sonnen zu erreichen, alles in einer kontinuierlichen Sequenz ohne Pausen. Der Motor muss diese Daten auf unmerkliche Weise verwalten, Ressourcen laden und entladen während der Fahrt. 🚀
Der Motor Voyager skaliert, um einen kontinuierlichen Kosmos zu verwalten
Um diesen ununterbrochenen Fluss zu erreichen, muss der Voyager Engine riesige Volumen an Geometrie und Texturen verarbeiten. Das System verwaltet dynamisch mehrere Detailstufen (LOD) und passt sich von einer Straßensicht bis zu einer orbitalen Perspektive an. Das Team strebt eine kinematografische visuelle Qualität an, die sich sogar im galaktischen Maßstab hält. Dafür sind fortschrittliche Techniken des World-Streamings und ein intensiver Einsatz von Compute-Shaders erforderlich, um Gelände und atmosphärische Effekte in Echtzeit zu generieren. Der Motor basiert auf einer persistenten und von einer großen Anzahl von Nutzern geteilten Welt. 🌌
Technische Säulen des Voyager Engine:- Fließender planetarer Übergang: Vom Planetenoberfläche zum Weltraum ohne Ladebildschirme wechseln, Daten kontinuierlich handhaben.
- Dynamisches Streaming von Assets: Modelle, Texturen und Umgebungsdaten je nach Spielerposition laden und entladen.
- Compute-Shaders: Die GPU für komplexe Aufgaben wie die Simulation ausgedehnter Gelände und realistischer planetarer Atmosphären nutzen.
Eine interstellare Reise in eine so fließende Erfahrung wie das Gehen durch ein Zimmer zu verwandeln, ist ein technischer Traum, der noch in den Entwicklungs-Laboren getestet wird.
Die Herausforderungen beim Bau eines Universums ohne Grenzen
Die Umsetzung dieser Vision bringt technische Herausforderungen von enormem Ausmaß mit sich. Die Synchronisation eines so weiten Kosmos unter Tausenden von Spielern erfordert eine extrem robuste und skalierbare Serverarchitektur. Andererseits erfordert das Rendern detaillierter planetarer Landschaften und komplexer Raumschiffe in Echtzeit eine maximale Optimierung des Grafikpipelines. Obwohl technische Demos vielversprechende Fortschritte gezeigt haben, hängt die Zukunft des Projekts davon ab, ob das Team diese Hindernisse lösen und eine stabile Erfahrung bieten kann. Das Versprechen eines Raums ohne Ladegrenzen bleibt sein größter Reiz und seine größte Herausforderung. ⚙️
Haupthindernisse zu überwinden:- Massive Multiplayer-Synchronisation: Konsistenz in einem geteilten und ständig wandelnden Universum für alle Teilnehmer aufrechterhalten.
- Grafikleistung: Szenen mit hohem Detailgrad auf planetaren und räumlichen Skalen rendern, ohne die Flüssigkeit zu beeinträchtigen.
- Stabilität der persistenten Welt: Sicherstellen, dass die Online-Umgebung stabil mit einer großen Spielerpopulation interagiert.
Die Zukunft eines technischen Versprechens
Die Entwicklung von Beyond Good & Evil 2 mit dem Motor Voyager stellt einen kolossalen Aufwand dar, um die Grenzen offener Welten neu zu definieren. Sein technischer Erfolg würde nicht nur das Spiel definieren, sondern einen Präzedenzfall für die Verwaltung massiver Online-Universen ohne Unterbrechungen schaffen. Während das Team an der Überwindung der Herausforderungen bei Leistung und Design arbeitet, wartet die Community gespannt, ob diese ambitionierte Technologie ihre Vision eines wahrhaft kontinuierlichen Kosmos schließlich verwirklichen wird. Die Reise, sowohl in der Entwicklung als auch im Spiel, bleibt eine Erkundung uncharted Territorien. 🪐