
Agricultores und Viehzüchter protestieren in Kastilien und León gegen das Mercosur-Abkommen
Das kastilisch-leonische Land mobilisiert sich erneut. Eine Demonstration mit Traktoren hat heute Morgen die Zufahrten zum Sitz der autonomen Cortes in Valladolid blockiert. Die Produzenten des primären Sektors warnen, dass ihre Tätigkeit am Limit ist aufgrund externer Politik und einer ständigen wirtschaftlichen Erstickung. 🚜
Das Abkommen mit Mercosur erregt Alarm im Land
Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Ländern ist der Hauptgrund der Proteste. Die lokalen Landwirte und Viehzüchter sehen darin, dass die Öffnung des Marktes für südamerikanische Produkte, die weniger strengen pflanzenschutzrechtlichen und arbeitsrechtlichen Normen unterliegen, eine unüberwindbare Konkurrenz schaffen wird. Sie fürchten, dass dies die Preise, die sie erhalten, zum Einsturz bringen und ihre Betriebe unhaltbar machen wird.
Schlüsselgründe der Besorgnis:- Unterschiedliche Normen: Die importierten Produkte erfüllen nicht die gleichen Standards für Qualität, Lebensmittelsicherheit und Tierwohl, die die EU verlangt.
- Preissenkung: Ein größeres Angebot günstiger Produkte könnte die Erzeugerpreise unter die Produktionskosten drücken.
- Mangel an Reziprozität: Sie kritisieren, dass sie strenge Vorschriften einhalten müssen, während die Abkommen das Gleiche nicht von externen Produzenten verlangen.
Sie fordern die Behörden auf, das europäische Modell für Qualität und Lebensmittelsicherheit zu verteidigen.
Die Krise von Kosten und Preisen stranguliert die Betriebe
Der Protest weist auch auf ein internes strukturelles Problem hin. Die Produktionskosten sind explodiert, während die Preise, die große Ketten und die Industrie zahlen, niedrig bleiben. Rechnungen wie Strom für Bewässerung und Farmen, Düngemittel oder Tierfutter sind unverhältnismäßig gestiegen und haben jeden Gewinnmarge eliminiert.
Faktoren, die die Rentabilität ersticken:- Energie und Düngemittel: Ihre Preise sind dramatisch gestiegen und verteuern jeden Anbau- und Zuchtzyklus.
- Stagnierende Erzeugerpreise: Was der Produzent erhält, ist nicht im gleichen Maße wie seine Ausgaben gestiegen und führt zu Verlusten.
- Risiko des Verschwindens: Viele Familienbetriebe, die entscheidend für die Bevölkerungssicherung sind, überlegen, zu schließen, da sie keine Einnahmen erzielen können.