Asus behält seine Mobilfunksparte, wird aber keine neuen Smartphones herausbringen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Logotipo de Asus junto a una representación gráfica de un teléfono inteligente ZenFone con iconos de actualización de software y soporte técnico superpuestos.

Asus behält seine Mobiltelefonsparte bei, wird aber keine neuen Telefone herausbringen

Distributoren in Taiwan streuten Gerüchte Ende letzten Jahres über eine mögliche Schließung der Smartphone-Sparte von Asus. Das Unternehmen reagierte offiziell und wies die Schließung zurück, bestätigte aber eine radikale Änderung: Es plant nicht, im Jahr 2026 neue Telefonmodelle auf den Markt zu bringen. Stattdessen widmet sich die Einheit vollständig dem Dienstleistungsangebot für die bestehende Nutzerbasis. 📱

Ein strategischer Wendepunkt hin zum Kundensupport

Diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt für das taiwanesische Unternehmen im Mobilfunksektor. Statt Ressourcen in die Entwicklung und Markteinführung neuer Hardware zu investieren, wählt Asus den Weg, sein Engagement gegenüber den bestehenden Besitzern zu stärken. Das bedeutet, dass Besitzer von Serien wie ZenFone oder den Gaming-Telefonen ROG Phone ihre Geräte weiterhin normal nutzen können und Sicherheits-Patches, Software-Verbesserungen und direkte technische Unterstützung erhalten.

Die Säulen des neuen Ansatzes von Asus:
  • Bereitstellung von technischem Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für alle auf dem Markt befindlichen Produkte.
  • Bereitstellung kontinuierlicher Software- und Sicherheitsupdates.
  • Erfüllung des vollständigen Garantiesupports für die bestehenden Geräte.
Der Bericht von DigiTimes weist darauf hin, dass der aktuelle Kontext für Mobiltelefonhersteller, die nicht zu den globalen Marktführern gehören, sehr komplex ist.

Der Druck des globalen Smartphone-Marktes

Die Lage für Hersteller, die den Markt nicht dominieren, ist extrem schwierig. Der heftige Wettbewerb, die hohen Kosten für Forschung und Entwicklung neuer Produkte sowie ein scheinbar gesättigter Markt zwingen Unternehmen dazu, ihre Strategie neu zu überdenken. Für Akteure wie Asus ist es sinnvoller und machbarer, eine Operation aufrechtzuerhalten, die sich darauf konzentriert, die Lebensdauer der bereits verkauften Produkte zu verlängern, als in dem Rennen um jährliche Neuerscheinungen mit den Branchenriesen zu konkurrieren.

Faktoren, die den Wettbewerb erschweren:
  • Hohe F&E-Kosten für Innovationen in immer komplexerer Hardware.
  • Marktsättigung mit sehr ähnlichen Angeboten und kurzen Erneuerungszyklen.
  • Dominanz großer Marken, die den Großteil der globalen Verkäufe abgreifen.

Die unmittelbare Zukunft: Software vor Hardware

Es scheint klar, dass die Mobiltelefonsparte von Asus zumindest kurzfristig Software-Updates für seine Geräte priorisieren wird, anstatt seinen Katalog mit neuer Hardware zu erneuern. Diese Maßnahme spiegelt einen breiteren Trend wider, in dem die langfristige Nutzererfahrung und die Nachhaltigkeit der Produkte an Bedeutung gewinnen gegenüber dem ständigen Launch neuer Modelle. Es handelt sich um eine Konsolidierungsstrategie, die darauf abzielt, die bestehende Community zu binden, während die Zukunft in einem veränderten Geschäftsumfeld evaluiert wird. 🔄