
Apple steht vor Problemen bei der Produktion seiner Chips und begrenzt das Wachstum des iPhone
Das Technologieunternehmen aus Cupertino gibt offen zu, dass es ernsthafte Schwierigkeiten hat, eigene Komponenten zu liefern, ein Rückschlag, der direkt seine Fähigkeit beeinträchtigt, die fortschrittlichsten Prozessoren für iPhones herzustellen. Diese paradoxe Situation tritt zu einem Zeitpunkt auf, an dem die Verkäufe seiner Smartphones historische Umsatzrekorde erzielen. 🧩
Der Engpass des A19 bremst Apples Ambitionen
Tim Cook, der CEO des Unternehmens, hat detailliert, dass das Umsatzwachstum hauptsächlich durch den Mangel an Verfügbarkeit der A19-Chips eingeschränkt wurde. Diese Prozessoren, die ausschließlich von TSMC unter Verwendung ihrer 3-Nanometer-Technologie hergestellt werden, stellen das Hauptproblem dar. Der Mangel verhindert, dass Apple die gesamte Marktnachfrage befriedigen kann, was ein noch größeres Wachstumspotenzial einschränkt. Dieses Szenario unterstreicht die extreme Komplexität in der globalen Lieferkette für Halbleiter der neuesten Generation, selbst für einen Giganten wie Apple.
Die Strategien, die Apple in Betracht zieht, um das Problem zu lösen:- Mehrere Wege evaluieren, um die Auswirkungen des Komponentenmangels und mögliche Preissteigerungen für Speicher zu reduzieren.
- Eine ausweichende Haltung bezüglich konkreter Maßnahmen einnehmen, ohne zu klären, ob die Endverbraucher die Mehrkosten tragen werden.
- Die anhaltenden Gerüchte über ein mögliches Abkommen mit Intel, damit dieses Unternehmen ab 2027 einen Teil seiner Chips herstellt, nicht bestätigen.
Wir haben mehrere Wege, um diese Probleme zu mildern, aber wir geben keine Prognosen zum Einfluss der Preiserhöhungen für Speicher ab.
Eine unsichere Zukunft für Produktion und Preise
Angesichts dieses unsicheren Panorama erkundet Apple Alternativen, während es abschließende Erklärungen vermeidet. Das Unternehmen bestätigt nicht, ob die Strategie zur Bewältigung dieser Probleme zu einem Preisanstieg seiner Geräte für die Öffentlichkeit führen wird. Ebenso schweigt es über eine mögliche Auslagerung von Aufträgen, eine Maßnahme, die eine radikale Veränderung seines historisch sehr vertikalen und integrierten Produktionsmodells bedeuten würde.
Mögliche Konsequenzen und Szenarien:- Ein anhaltender Verzug bei der Lieferung neuer iPhone-Modelle für die wartenden Nutzer.
- Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die neue Fertigungspartner einbeziehen könnte.
- Größerer Druck auf die Gewinnmargen, falls die Komponentenkosten weiter steigen.
Tetris mit der Lieferkette spielen
Zusammenfassend befindet sich Apple in einer heiklen Position und versucht, die Teile eines logistischen Puzzles zusammenzusetzen, bei dem die Schlüssellemente nicht pünktlich eintreffen. Während die Umsätze Rekorde brechen, ist die Produktionskapazität für die Geräte, die diese Umsätze generieren, beeinträchtigt. Die Fähigkeit des Unternehmens, diese Versorgungskrise zu navigieren, wird seine Leistung in den kommenden Quartalen bestimmen und könnte seine historischen Allianzen in der Halbleiterindustrie umgestalten. ⚙️