
Andere Slicer konfigurieren, damit dein Drucker den G-Code fehlerfrei interpretiert
Wenn du dich entscheidest, das Programm zu wechseln, das du zum Slicen verwendest, reicht es nicht aus, einfach eine Datei zu exportieren. Der entscheidende Schritt ist es, die Konfiguration deines Geräts zu überprüfen und anzupassen, damit sein Firmware jede Anweisung exakt verarbeitet. Das bedeutet, sicherzustellen, dass jede Zeile G-Code vollständig mit deiner spezifischen Hardware kompatibel ist. 🛠️
Die wesentlichen Parameter im neuen Slicer finden und definieren
Der erste Handlungsschritt besteht darin, den Bereich zu öffnen, der für die Konfiguration des Druckers in deiner neuen Software vorgesehen ist. In diesem Bereich musst du präzise Daten eingeben, die du aus der Firmware oder aus dem zuvor verwendeten Profil kopierst. Achte besonders auf Werte wie das Bauvolumen, die Art des installierten Hotends, die Filamentdicke und die Bewegungsgrenzen für jeden Achse. Vergiss nicht die maximale Schichthöhe, die der Kopf verarbeiten kann, und die Höchstgeschwindigkeit der Schrittmotoren.
Wichtige Daten, die du übertragen musst:- Die genauen Abmessungen des Druckbereichs (Breite, Höhe, Tiefe).
- Der Typ und das Modell des Extruders oder Hotends zur Kalibrierung des Materialflusses.
- Der Durchmesser des verwendeten Filaments, normalerweise 1,75 mm oder 2,85 mm.
- Die physischen Grenzen (Endstops) der Achsen X, Y und Z, um Kollisionen zu vermeiden.
Ein Fehler in den Startbefehlen kann dazu führen, dass sich der Drucker unvorhersehbar verhält oder beim Start des Jobs scheitert.
Die Start- und Endskripte anpassen
Der Start-G-Code (start G-code) und der End-G-Code (end G-code) sind kritische Sequenzen. Sie steuern automatische Aktionen wie Homing, das Erwärmen des Bettes und der Düse sowie das Ausschalten der Komponenten am Ende. Diese Befehlssätze variieren je nach Marke und Modell deines 3D-Druckers. Du musst sie aus deinem vorherigen Slicer oder aus dem Handbuch des Herstellers übertragen und überprüfen, dass jeder Befehl (wie G28 für Home oder M104 für Temperaturanpassung) korrekt ist.
Schritte zur Anpassung der Skripte:- Suche den Abschnitt „G-Code personalizado“ oder „Druckskripte“ in deinem neuen Slicer.
- Kopiere und füge die Start- und Endblöcke aus deiner überprüften vorherigen Konfiguration ein.
- Überprüfe, ob die Kalibrations- und Vorwärmbefehle für deine Maschine geeignet sind.
Die neue Konfiguration überprüfen und testen
Wenn der Drucker nach dem Wechsel versucht, „in der Luft zu zeichnen“ statt auf dem Bett, ist das ein klares Zeichen dafür, dass der G-Code ein unerwünschtes künstlerisches Verhalten vorgibt. 🎨 Eine gründliche Überprüfung des initialen Kalibrierungsbefehls (meist G28) und der Z-Koordinaten löst diese kreativen Aspirationen in der Regel. Das endgültige Ziel ist, dass der neue Slicer Anweisungen erzeugt, die deine Hardware zuverlässig und wiederholbar ausführen kann, ohne Überraschungen während des Drucks.