Adobe Substance integriert Künstliche Intelligenz zur Erstellung von 3D-Materialien

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Captura de pantalla de la interfaz de Substance Alchemist mostrando el proceso de convertir una fotografía de una superficie rugosa en un conjunto completo de mapas de texturas PBR (Albedo, Roughness, Normal).

Adobe Substance integriert Künstliche Intelligenz zur Erstellung von 3D-Materialien

Die Tools von Adobe Substance umfassen nun Künstliche Intelligenz-Funktionen, die radikal verändern, wie digitale Künstler Oberflächen für dreidimensionale Projekte produzieren und manipulieren. Diese Integration optimiert Prozesse, die zuvor viel manuellen Aufwand erforderten. 🚀

Von einem Foto zu vollständigen PBR-Texturen

Eine der herausragendsten Funktionen findet sich in Substance Alchemist. Diese Anwendung kann ein fotografisches Bild eines realen Objekts oder einer Oberfläche analysieren und automatisch ein vollständiges Paket an renderfertigen Textur-Maps erzeugen. Das System interpretiert das Eingabebild und berechnet wesentliche Maps wie Albedo, Roughness und Normal. Dies beschleunigt enorm die Aufgabe, Materialien aus der realen Welt zu digitalisieren und für einen Videospiel-Engine oder Visualisierungssoftware vorzubereiten.

Schlüsselvorteile dieses Prozesses:
  • Beschleunigtes Scannen: Die Umwandlung eines einfachen Fotos in ein nutzbares 3D-Asset dauert nur Minuten.
  • Physikalische Präzision: Die generierten Maps behalten die Eigenschaften von physically based rendering (PBR).
  • Basis für Iterationen: Der Künstler erhält eine solide Grundlage, auf der er verfeinern und anpassen kann.
Die KI ersetzt nicht die Kreativität, sondern entfernt technische Barrieren, damit sie fließen kann.

Materialien mit organischer Logik verschmelzen

In Anwendungen wie Substance Painter und Designer wirkt die KI auch als Assistent beim Kombinieren unterschiedlicher Oberflächentypen. Statt dass der Benutzer manuell komplexe Masken malen muss, um Übergänge zu definieren, kann er einfach angeben, wie zwei Materialien interagieren sollen. Die Künstliche Intelligenz übernimmt die Berechnung dieser Mischungen, simuliert realistische Abnutzungseffekte und verschmilzt die visuellen Eigenschaften für ein kohärentes Ergebnis.

Praktische Anwendungsfälle:
  • Erstellen einer Wand, die Feuchtigkeit und Schmutz glaubwürdig zeigt.
  • Simulieren von korrodiertem Metall neben abblätternder Farbe.
  • Generieren komplexer Oberflächen mit mehreren Schichten erodierter Materialien.

Ein Workflow zentriert auf Kreativität

Das Hauptziel dieser Innovationen ist es, den Künstler von technischen und repetitiven Aufgaben zu befreien. Die Automatisierung von Prozessen wie der Generierung von Maps von Grund auf oder der Anpassung von Rauheitskanälen ermöglicht es, mehr Zeit und Energie für kreative Entscheidungen aufzuwenden. Der Benutzer kann mehr Varianten ausprobieren, mit ungewöhnlichen Kombinationen experimentieren und das endgültige Aussehen des Materials schneller perfektionieren. Die künstlerische Kontrolle bleibt erhalten, da die KI unter seinen Vorgaben arbeitet und als Kollaborateur fungiert, der Optionen basierend auf einer umfangreichen Bibliothek realer Materialien vorschlägt. Natürlich bleibt das Wissen des Künstlers entscheidend: Es ist notwendig zu wissen, was man dem System abfragt, um unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden. 🎨