
Wenn After Effects endgültig die 3D-Welt umarmt
Adobe definiert neu die Grenzen des Motion Graphics mit einem Update, das After Effects dem traditionellen Terrain spezialisierter 3D-Software näherbringt. Die neuen 3D-Tools, fortschrittlichen Animationsvoreinstellungen und die native Integration mit Substance 3D stellen einen qualitativen Sprung für Content-Ersteller dar. Diese Evolution reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Projekten, die 2D-Motion Graphics mit dreidimensionalen Elementen fließend und natürlich verschmelzen.
Das Update demonstriert Adobes Strategie, vernetzte Ökosysteme zu schaffen, in denen jede Anwendung die anderen stärkt. Die Integration mit Substance 3D beseitigt Barrieren, die Künstler zuvor zwangen, zwischen mehreren Programmen und Dateiformaten zu navigieren. Nun können Materialien und Texturen, die in Substance erstellt wurden, direkt nach After Effects übertragen werden, während sie ihre ursprünglichen Eigenschaften und Qualität beibehalten. Der Workflow wird intuitiver und weniger anfällig für Kompatibilitätsfehler. 🎬
Mit diesen Updates hört After Effects auf, der 2D-Cousin der Familie zu sein, und wird zu einem zentralen Hub für multidimensionale Kreation
Verbesserungen, die den Workflow transformieren
Das Update enthält spezifische Funktionen, die historische Probleme der Motion-Graphics-Nutzer angehen.
- Kamera- und Lichtsteuerungen im Eigenschaften-Panel für schnelle Anpassungen ohne Navigation durch mehrere Menüs
- Neue Animationsvoreinstellungen, die die Erstellung komplexer und organischer Bewegungen beschleunigen
- Verbesserte 3D-Tools mit intuitiverer Manipulation von Objekten im dreidimensionalen Raum
- Überarbeitete Benutzeroberfläche, die den Arbeitsplatz für hybride 2D/3D-Projekte optimiert
Die Möglichkeit, Kameraparameter und Beleuchtung direkt aus dem Eigenschaften-Panel anzupassen, bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis, besonders bei Projekten mit mehreren Szenen, die visuelle Konsistenz erfordern.
Die Synergie mit Substance 3D
Die Integration mit Substance hebt die Material- und Texturkapazitäten von After Effects auf professionelles Niveau.
- Direkte Import von Substance-Materialien unter Beibehaltung aller physikalischen Eigenschaften
- Native Unterstützung für PBR-Kanäle für realistische Beleuchtung
- Bidirektionaler Workflow, der Anpassungen in Substance erlaubt und sofortige Ergebnisse in After Effects zeigt
- Substance-Materialbibliothek direkt aus der Benutzeroberfläche zugänglich
Für Motion-Graphics-Künstler, die mit begrenzten Texturen oder komplexen Importprozessen arbeiteten, öffnet diese Integration kreative Möglichkeiten, die zuvor komplette 3D-Pakete erforderten.
Auswirkungen auf die Motion-Graphics-Branche
Diese Updates könnten die Konvergenz zwischen traditionellem Motion Graphics und VFX beschleunigen. Die Barrieren zwischen Spezialgebieten verschwimmen.
Kleine Studios und Freelancer können nun Projekte angehen, die zuvor spezialisierte Teams oder zusätzliche Software erforderten. Die Reduzierung der Lernkurve für 3D-Elemente in After Effects demokratisiert Fähigkeiten, die früher Profis mit Ausbildung in komplexer 3D-Software vorbehalten waren. Die Branche könnte Zeuge des Aufstiegs einer neuen Generation hybrider Kreator werden. 💫
Und wenn diese Tools so gut funktionieren, wie Adobe verspricht, könnten wir bald Motion Graphics sehen, die unsere Wahrnehmung dessen herausfordern, was in 2D möglich ist... obwohl wir After Effects wahrscheinlich immer noch neu starten müssen, wenn es mit zu vielen 3D-Layern hängt 😉