
Abbott und Withings präsentieren Biosensoren auf der CES 2026
Die Messe CES 2026 wurde zur Bühne, auf der zwei Führer in der Gesundheitstechnologie, Abbott und Withings, ihre Vision für die Zukunft der Wearables enthüllten. Beide setzen darauf, über das Messen von Schritten oder Schlaf hinauszugehen, indem sie biochemische Daten in Echtzeit direkt in persönliche Geräte integrieren. 🚀
Geräte, die von innen messen
Die Vorschläge sind unterschiedlich, konvergieren aber in einem Ziel: Jeden Zugang zu detaillierten metabolischen Informationen zu ermöglichen. Abbott stellte Lingo vor, einen Biosensor in Form eines Einwegpflasters, das auf die Haut geklebt wird. Dieses Gerät verfolgt Glukose, Ketonkörper und Laktat und richtet sich hauptsächlich an Athleten und Personen, die ihr physisches Leistungsvermögen und ihren Stoffwechsel optimieren möchten.
Wichtige Merkmale des Lingo von Abbott:- Verwendet einen kleinen und unauffälligen Kleberfleck, der auf die Haut aufgebracht wird.
- Misst kontinuierlich mehrere Biomarker.
- Sendet die Daten in Echtzeit an eine Mobile App, damit der Nutzer sie analysieren kann.
Die wahre Herausforderung ist nicht, mehr Dinge zu messen, sondern zu erreichen, dass wir aufhören, uns mit jeder Zahl zu obsessieren, und einfach genießen.
Eine Uhr, die den Glukosesensor integriert
Andererseits hat Withings die Funktionalität direkt in ein alltägliches Accessoire integriert. Es kündigte eine neue Smartwatch an, die einen kontinuierlichen Glukosemonitor (CGM) in ihr Zifferblatt integriert. Dieses Design eliminiert die Notwendigkeit, einen sichtbaren zusätzlichen Sensor zu tragen, und kombiniert die Glukoseverfolgung mit den Gesundheits- und Aktivitätsmetriken, die diese Geräte bereits bieten.
Vorteile des Ansatzes von Withings:- Vollständige Integration des CGM in die Uhr, ohne externe Komponenten.
- Ermöglicht das Verfolgen der Glukose zusammen mit Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität.
- Bietet eine einheitliche Erfahrung in einem einzigen tragbaren Gerät.
Datenschutz und der wahre Wert der Daten
Dieser technologische Fortschritt wirft wichtige Fragen auf. Einerseits geht es um den Umgang mit sensiblen Daten. Die Unternehmen versichern, dass die Informationen dem Nutzer gehören und sicher gespeichert werden, aber die Integration so persönlicher biochemischer Daten in verbundene Geräte erfordert robuste Garantien. Andererseits stellt sich die Frage nach der praktischen Nutzbarkeit. Der endgültige Wert hängt davon ab, wie die Plattformen diese Datenströme in umsetzbare Ratschläge umwandeln, die verständlich sind und unnötige Angst beim durchschnittlichen Nutzer vermeiden. Die Zukunft der personalisierten Gesundheit liegt darin, besser zu messen, aber auch weise zu interpretieren. 🤔