Der neue Film von A24, How to Make a Killing, stellt Glen Powell als Becket dar, einen Mann aus einfachen VerhĂ€ltnissen, der die Erbschaft seiner wohlhabenden mĂŒtterlichen Familie beansprucht. Die Geschichte, die in Form einer Beichte erzĂ€hlt wird, lĂ€sst Zweifel an der Wahrhaftigkeit der ErzĂ€hlung des Protagonisten aufkommen. Jenseits des Thrillers untersucht der Film die Klassenspannungen, den sozialen Groll und das GefĂŒhl der Berechtigung, das den aktuellen Kapitalismus durchdringt.
Die Ambition rendern: Die ErzĂ€hlung als Motor der Entwicklung đ»
Der Prozess von Becket, sich in die Elite einzuschleichen, lĂ€sst sich mit der Entwicklung einer komplexen Software vergleichen. Seine ErzĂ€hlung ist der Quellcode, eine Basis, die zu einer wahrgenommenen RealitĂ€t kompiliert wird, aber Manipulations-'Bugs' enthalten kann. Wie ein Programmierer, der seine Kreation debuggt, passt Becket seine Geschichte fĂŒr jeden 'Benutzer' (die anderen Charaktere) an, optimiert ihre emotionale Wirkung, um sein finales Ziel zu erreichen: root-Zugriff auf das Familienvermögen.
Den amerikanischen Traum debuggen: Fehler 404 'Einfaches Leben' nicht gefunden? đ
Der Film stellt durch die Figur von Ruth eine unbequeme Frage fĂŒr jeden Ambitionierten: Und wenn ein ruhiges Leben schon ausreicht? Es ist, als wĂŒrde man in einem Overclocking-Forum vorschlagen, dass die Standardleistung des Systems vielleicht in Ordnung ist. Becket agiert wie dieser Benutzer, der nach dem Sehen eines Luxus-Benchmarks seine bestehende Festplatte formatiert, um ein Elite-Betriebssystem zu installieren, und dabei völlig ignoriert, dass sein altes System ohne Bluescreens funktionierte.