Großbritannien verhängt sein umfangreichstes Sanktionspaket gegen Russland wegen des Krieges 🇬🇧

Veröffentlicht am 24. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine hat die britische Regierung ihr bislang umfangreichstes Sanktionspaket angekündigt. Die Maßnahmen betreffen etwa 300 Einrichtungen und Personen, einschließlich des staatlichen Ölriesen Transneft. Das klare Ziel ist es, die Energieeinnahmen zu strangulieren, die den Kriegsaufwand Moskaus finanzieren, und dabei auch auf die sogenannte Ghostflotte von Tankern abzuzielen.

Imagen de un petrolero ruso con la bandera del Reino Unido como sello de prohibición sobre él, sobre un mapa de Ucrania.

Die Technologie der „Ghostflotte“ und der Sanktionskrieg 🚢

Die Sanktionen richten sich speziell gegen Netzwerke wie 2Rivers und 48 Tanker, die unter einem komplexen Geflecht von Briefkastenfirmen operieren und häufig Flagge und Kennzeichnung wechseln. Diese Ghostflotte nutzt Techniken wie die Überpumpe von Rohöl auf hoher See (Ship-to-Ship) und die Manipulation von AIS-Transpondern, um den Restriktionen zu entgehen. Das britische Paket zielt nun darauf ab, diese undurchsichtige Logistik anzugreifen, die auf einem Netz von Zwischenhändlern und gefälschten Dokumenten beruht, um den Fluss der Petrodollars aufrechtzuerhalten.

Operation „Jagd auf den Geistertanker“: Wer schaltet das AIS aus? 🕵️

Das Versteckspiel eines Schiffes von der Größe mehrerer Fußballfelder mitten im Ozean ist der neue Extremsport der Geopolitik. Während Satelliten sie beobachten, spielen die Kapitäne Verstecken mit ihrem GPS-Signal, als ob das Abschalten des AIS sie unsichtbar machen würde. Man stellt sich die Szene vor: ein Tanker mit einem hastig aufgemalten neuen Namen, der unschuldig wirken will, während er eine Millionenladung transportiert. Die Sanktionen werden zu einem globalen Spiel von Katze und Maus, wobei die Maus ein Schiff mit 300 Metern Länge ist.