Der galicische Film Sirat von Oliver Laxe konnte keinen Bafta als bester Film in nicht-englischsprachiger Sprache gewinnen, einen Preis, der an den norwegischen Sentimentaler Wert ging. Die Zeremonie krönte Eine Schlacht nach der anderen. Nachdem keine Auszeichnungen bei den Europäern oder Golden Globes erzielt wurden, konzentrieren sich die Hoffnungen von Sirat im spanischen Kino auf seine elf Nominierungen für die Goya. Darüber hinaus ist er im Rennen um den Oscar als bester internationaler Film.
Die Landschaftsaufnahme und der Direct-Sound als technische Säulen von 'Sirat' 🎥
Die technische Arbeit von Sirat basiert auf einer Fotografie, die das natürliche Licht der Atlas-Berge nutzt, gedreht auf 16mm für eine organische Textur. Der Ton, der fast vollständig direkt aufgenommen wurde, schafft eine immersive Atmosphäre, in der Wind und Stille narrative Elemente sind. Diese stilistische Entscheidung priorisiert sensorische Authentizität gegenüber aufwendigeren Postproduktionsressourcen.
Der (realistische) Weg zu den Preisen ist steiler als der Atlas 🏔️
Es scheint, als wäre die Preistour von Sirat eine Lektion im cinematischen Realismus. Während andere Filme Statuetten einsammeln, üben Laxe und sein Team die Kunst der Geduld, ein Genre, das sie beherrschen. Mit jeder Gala, die vergeht, wirkt die Nominierung für die Goya wie ein warmer, vertrauter Zufluchtsort. Die Millionenfrage bleibt: Wird der Oscar ein aufmerksamereres Ohr für den Klang der Wüste haben als die Bafta?