Nvidia hat seinen verbleibenden Aktienpaket an Arm verkauft und damit ein langes Kapitel abgeschlossen. Das Chip-Unternehmen versuchte, den Architekten für 40 Milliarden Dollar zu übernehmen, aber die globalen Regulierungsbehörden blockierten die Transaktion aus Kartellbedenken. Nach fünf Jahren gibt Nvidia ihr Ziel der Kontrolle auf und trennt sich von ihrem Aktienanteil.
Auswirkungen auf das Halbleiter-Ökosystem und die Entwicklung 🔬
Diese Entscheidung festigt Arm als neutrale und unabhängige Einheit, was von seinen zahlreichen Lizenznehmern (wie Qualcomm, Apple oder Samsung) positiv gesehen wird. Die Arm-Architektur dominiert den Mobilmarkt und macht Fortschritte bei PCs und Servern. Ihr offenes Geschäftsmodell aufrechtzuerhalten, ohne einem spezifischen Chip-Hersteller Vorteile zu gewähren, gilt als entscheidend für Innovation und Wettbewerb im Sektor.
Das Portfolio von Nvidia: Von Arm-Aktien zu grünen Scheinen 💰
Zumindest war das Abenteuer für Nvidia kein totaler Verlust. Sie kauften 2020 Arm-Aktien für etwa 1,2 Milliarden und haben sie nun für rund 5 Milliarden verkauft. Während die Kartell-Anwälte feierten, die Wettbewerbsfähigkeit geschützt zu haben, rieb sich das Anlageteam von Nvidia die Hände. Am Ende klingt Plan B – nicht kaufen, aber trotzdem Geld verdienen – auch nicht schlecht.