Die Vorbereitung der SLS-Rakete für die Mission Artemis II, die Astronauten zum Mond bringen wird, stößt auf ein weiteres Hindernis. Nach der Verschiebung des Generalproben mit kryogenem Treibstoff im Februar wegen eines Lecks arbeiten die Teams an einer Lösung. Dieses neue Problem fügt Unsicherheit zum ohnehin straffen Zeitplan des Mondprogramms hinzu.
Die anhaltende Herausforderung der Dichtungen und des flüssigen Wasserstoffs 🔧
Das Leck trat in den Flanschen des bodengebundenen Versorgungsrohrs für flüssigen Wasserstoff bei -253°C auf. Das Wasserstoffmolekül ist so klein, dass es Wege durch Dichtungen findet, die scheinbar undicht sind. Die Lösung besteht darin, eine Dichtung zu ersetzen und das Ladeverfahren anzupassen. Dies ist kein neues Problem; das Space Shuttle hatte ähnliche Kämpfe über Jahrzehnte.
Der Wasserstoff und seine Vorliebe, der Party zu entfliehen 🫠
Es scheint, als hätte Wasserstoff eine persönliche Abneigung gegen die Pläne der NASA. Egal wie oft die Rohrleitungen überprüft oder die Flansche angezogen werden, es findet immer einen Spalt, durch den es sickert. Es ist, als ob das am häufigsten vorkommende Element des Universums lieber überall anders wäre als in einem Raketentank. Eine wenig kooperative Haltung für eine Mondreise.