Netflix stärkt sein Animationskatalog mit einem einzigartigen Projekt: die globalen Rechte an I Am Frankelda. Es handelt sich um den ersten mexikanischen Animationsfilm im Stop-Motion-Verfahren, inszeniert von den Brüdern Arturo und Roy Ambriz und nominiert für die Annie Awards. Die Geschichte folgt einer Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts, die den Monstern ihres Unterbewusstseins gegenübertritt. Die Weltpremiere ist für 2026 geplant.
Die akribische Kunst des Stop-Motion: eine technische Herausforderung, die Netflix verteilen wird 🧵
Die Produktion eines Stop-Motion-Films erfordert einen handwerklichen und langsamen Prozess. Jede Bewegung der Figuren und Szenen erfordert physische Manipulation und fotogrammweise Aufnahmen von Modellen und Marionetten. Diese Technik, die Skulptur, kinematografische Beleuchtung und Fotografie kombiniert, verlangt eine millimetrische Planung. Der Erwerb durch Netflix verleiht einem arbeitsintensiven manuellen Werk Sichtbarkeit und bringt dieses Format zu einem Massenpublikum.
Pass auf, was du schreibst: dein nächster Stop-Motion-Albtraum könnte global werden 👹
Die Handlung des Films warnt uns: Die Monster, die du in deinem Kopf erschaffst, können entkommen. Die Brüder Ambriz haben das wörtlich genommen und Jahre damit verbracht, diesen Wesen mit eigenen Händen physisches Leben einzuhauchen. Nun werden dank Netflix nicht nur die Monster der Schriftstellerin Frankelda aus ihrem Gefängnis ausbrechen, sondern 2026 Bildschirme auf der ganzen Welt erobern. Eine Erinnerung für Drehbuchautoren: Denkt zweimal über eure Ideen nach, damit sie nicht zu einem jahrelangen Projekt werden.