Meta macht Fortschritte bei der Entwicklung intelligenter Brillen mit einer kontroversen Funktion: Gesichtserkennung. Die Idee ist, ein Etikett mit dem Namen von Personen in der Nähe direkt auf der Linse anzuzeigen. Dieses Projekt hat bei Datenschutzgruppen Alarmglocken schrillen lassen, die darin ein Werkzeug sehen, um Passanten ohne deren Erlaubnis zu identifizieren und die Überwachung in öffentlichen Räumen zu erweitern.
So funktioniert die Identifikationstechnologie in den Linsen 🔍
Die Funktion, die sich noch in der Entwicklung befindet, würde Kameras und Sensoren in den Brillen nutzen, um Gesichter zu erfassen. Ein KI-System würde diese mit einer Datenbank vergleichen und die zugehörigen Informationen anschließend als Überlagerung in der Augmented Reality anzeigen. Meta gibt an, dass Steuerungen integriert werden, damit Nutzer die Funktion verwalten und deaktivieren können, obwohl die spezifischen technischen Mechanismen dieser Einschränkungen noch nicht detailliert wurden.
Sag hallo zu deinem neuen Freund, der nie ein Gesicht vergisst (auch deins nicht) 😅
Stell dir die Zukunft vor: Du gehst die Straße entlang und plötzlich flüstern dir deine Brillen den Namen dieses alten Klassenkameraden zu, den du seit fünfzehn Jahren nicht gesehen hast. Du wolltest nur Brot kaufen, aber jetzt musst du so tun, als ob du dich erinnerst. Die Technologie verspricht, dich nie in Verlegenheit zu bringen, auch wenn der Preis ist, dass ein Fremder mit einem einzigen Blick weiß, wer du bist. Ein echter Fortschritt für die sozial Ungeschickten und ein Traum für die hartnäckigsten Straßenhändler.