Die Sportbekleidungsmarke Lululemon hat die additive Fertigung in die Architektur ihres neuen Geschäfts in München integriert. Der Verkaufsraum präsentiert skulpturale Strukturen, die mit 3D-Druck hergestellt wurden, inspiriert von den Formen des sich bewegenden Körpers und Yoga. Dieses Projekt zielt darauf ab, digitale Innovation mit einem handwerklichen Ansatz zu verbinden, um distinctive Retail-Umgebungen zu schaffen.
Technologie und Materialien hinter den mineralischen Strukturen 🧱
Die architektonischen Elemente wurden mit einem nachhaltigen Mineralverbundstoff hergestellt, der für großskaligen 3D-Druck geeignet ist. Dieses Material bietet Festigkeit und soll den Umweltauswirkungen im Vergleich zu konventionellen Optionen entgegenwirken. Die Technologie ermöglicht die Realisierung organischer und komplexer Geometrien mit personalisiertem Design, die mit Standard-Bautechniken eine hohe Herausforderung oder prohibitive Kosten darstellen würden.
Wird deine nächste Yogamatte aus einem riesigen 3D-Drucker kommen? 🧘
Mit diesem Schritt stellt man sich bereits den nächsten Zug vor: Werkstätten, in denen man dich statt Leggings anzuprobieren in der Position von dem Hund mit dem Kopf nach unten scannt, um dir einen maßgeschneiderten dekorativen Bogen für das Wohnzimmer zu drucken. Die Ära der Massenpersonalisierung erreicht den Einzelhandel, wo deine Lieblingspose im Yoga in einem Mineralmaterial verewigt werden könnte. Es fehlt nur noch, dass die nächste Kapselkollektion wörtlich eine in 48 Stunden gedruckte Wohnkapsel ist.