Liminals: Quantenphysik als immersiver Klanglandschaft 🌀

Veröffentlicht am 27. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Werk Liminals von Pierre Huyghe, präsentiert in einem alten Kraftwerk, verwandelt den Kollaps quantenmechanischer Zustände in eine sensorische Erfahrung. Es kombiniert eine monumentale Projektion mit den Betonruinen des Ortes und erzeugt eine Umgebung, in der abstrakte wissenschaftliche Daten in Audio und Vision übersetzt werden. Dieses Projekt zeigt einen Weg, theoretische Konzepte in physischen und digitalen Installationen zu materialisieren.

Eine Quantenprojektion flutet die Betonruinen eines Kraftwerks, wo wissenschaftliche Daten in eine Landschaft aus Licht und umhüllendem Klang transformiert werden.

Von der Wellenfunktion zum Render: Daten-Pipeline wissenschaftlicher Daten ⚙️

Das System nimmt Echtzeitdaten vom Kollaps der quantenmechanischen Wellenfunktion, einem probabilistischen Prozess, und weist sie Parametern für Klang und Bild zu. Dies umfasst eine Daten-Pipeline, in der wissenschaftliche Informationen räumliche Audio-Engines und generative Video-Sequenzen steuern. Für technische Künstler ist es ein Fall extremer wissenschaftlicher Visualisierung, relevant für Partikelsimulation, prozedurales Sounddesign und Integration von Engines in unkonventionelle Umgebungen.

Wenn deine Partikelsimulation zum Leben erwacht und einen Kaffee verlangt ☕

Stell dir vor, du verbringst Monate damit, ein Partikelsystem für einen VFX-Effekt zu optimieren, und am Ende dient es nur zur Dekoration einer Explosion. Huyghe nahm noch abstraktere Daten und ließ sie in einer verlassenen Fabrik ein Konzert geben. Wir zerbrechen uns den Kopf mit Noise und Seeds, und er schafft es, dass das Universum selbst der Rauschgenerator ist. Vielleicht sollten wir unserer PC bitten, einen quantenmechanischen Stimmungs-Zustand zum Kollabieren zu bringen, um schneller zu rendern.