Lenovo in den USA verklagt wegen Datensammlung und Weitergabe nach China 🔍

Veröffentlicht am 18. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Lenovo sieht sich einer Sammelklage vor einem Bundesgericht in den USA gegenüber. Die Kläger behaupten, dass das Unternehmen Software wie sein Superfish und den Lenovo Service Bridge integriert hat, die Daten von US-Bürgern ohne Einwilligung sammelte. Die Hauptvorwürfe besagen, dass diese Informationen an Server in China übermittelt wurden. Lenovo hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und sie als unbegründet bezeichnet.

Imagen de un portátil Lenovo con líneas de datos fluyendo desde su pantalla hacia servidores con bandera china, sobre fondo de un tribunal estadounidense.

Die Rolle der werksseitigen Software und Telemetrie im Streit ⚖️

Der Fall dreht sich um vorinstallierte Tools wie Lenovo Service Bridge (LSB), das zur Suche nach Treibern entwickelt wurde. Die Klage argumentiert, dass diese Komponente zusammen mit anderen Daten zur Identifikation des Geräts und des Benutzers heimlich sammelte. Die Telemetrie, die oft als notwendig für die Verbesserung der Benutzererfahrung dargestellt wird, operierte mit einer Undurchsichtigkeit, die es den Nutzern unmöglich machte, den tatsächlichen Umfang der Datensammlung und ihr endgültiges Ziel auf externen Servern zu kennen.

Dein neuer Laptop kommt mit einem „Reiseassistenten“ für deine Daten ✈️

Es scheint, als ob einige Hersteller denken, dass man beim Kauf eines Computers auch ein Einzelfahrbillett für seine persönlichen Informationen erwirbt. Mit all dem Bloatware und Hilfsdiensten weiß man nicht mehr, ob man ein Gerät einrichtet oder eine Expedition seiner Daten zu exotischen Zielen organisiert. Vielleicht sollte das nächste Benutzerhandbuch einen Abschnitt zu Zollformalitäten für Bits enthalten, nur für den Fall.