Google hat eine Änderung in seiner generativen KI-Suche (SGE) angekündigt. Der Vizepräsident Robby Stein bestätigte, dass externe Links zu Verlagsseiten sichtbarer werden. Diese Entscheidung kommt nach Kritik aus dem Verlagswesen, das argumentierte, dass die KI Inhalte zusammenfasst, ohne Traffic zu den Originalquellen zu leiten. Die Anpassung sucht ein Gleichgewicht zwischen der Nützlichkeit der Antwort und der Attribution.
Die technische Herausforderung der Attribution in generativen Antworten ⚙️
Die Änderung umfasst die Modifikation der Benutzeroberfläche und der Präsentationslogik von SGE. Technisch wird das Sprachmodell nicht verändert, sondern nur die Darstellung seiner Ausgaben. Die Google-Teams arbeiten an der Gestaltung von Komponenten, die die Quellenlinks hervorheben, ohne die Antwort zu überladen. Die Herausforderung besteht darin, diese Referenzen kontextuell und klar zu integrieren, während eine flüssige Benutzererfahrung erhalten bleibt. Es handelt sich um eine Anpassung auf der Präsentationsebene, nicht im Kern des LLM.
Die Verlage atmen auf... vorerst 😮💨
Es scheint, dass der kollektive Schrei der Branche Wirkung gezeigt hat. Nun wird die KI statt die fremde Arbeit still zu verdauen eine kleine Flagge setzen, um anzugeben, woher sie stammt. Es ist ein Fortschritt: Wir gehen vom Alles umsonst und ohne Quellenangabe zum Alles umsonst, aber mit einem kleinen Link. Ein Pyrrhussieg fürs Web, das feiert, dass ein Roboter uns zitiert wie eine akademische Quelle. Die Zukunft besteht darin zu warten, bis eine Maschine uns Traffickrümel hinschmeißt.