Das Programm Femme Grotesquerie, prĂ€sentiert vom Los Angeles Filmforum, schlĂ€gt eine ĂberprĂŒfung der Darstellungen von Weiblichkeit durch die Ăsthetik des Grotesken und Ăbertriebenen vor. Kuratiert von Sam Gurry, versammelt es zehn experimentelle Werke, die zwischen Humor, ZĂ€rtlichkeit und Bedrohung oszillieren. Die VorfĂŒhrung, inklusive Podiumsdiskussion, findet am 8. MĂ€rz in Los Angeles statt.
Von der direkten Animation auf Zelluloid bis zum Stop-Motion: analoge Techniken in Aktion đïž
Die Auswahl zeichnet sich durch ihren handwerklichen und vielfĂ€ltigen Ansatz aus. Es werden Techniken wie die direkte Animation auf 16mm-Film, Malen oder Kratzen auf dem Zelluloid, und Stop-Motion mit physischen Materialien eingesetzt. Dieser manuelle und taktile Prozess ist zentral, um die Texturen und das organische GefĂŒhl zu erzeugen, die die groteske Ăsthetik definieren. Die MaterialitĂ€t des Mediums ist Teil der Botschaft.
Weil ein blutendes Herz manchmal aus Knetmasse sein muss đ
In einer digitalen Welt, in der alles poliert und vorhersehbar ist, ist es erfrischend zu sehen, dass die Dekonstruktion weiblicher Archetypen mit Schere, Kleber und Geduld geschieht. Diese Filmemacherinnen zeigen, dass man fĂŒr die symbolische Dissektion des Körpers kein VFX-Software braucht, sondern vielleicht ein StĂŒck Ton und eine Kamera, die fotogrammweise voranschreitet. Die Rohheit liegt in den HĂ€nden, die es schaffen.