Die neue Comic-Serie If Destruction Be Our Lot zeigt eine Zukunft, in der die Menschheit verschwunden ist. Darin lebt ein Roboterduplet von Abraham Lincoln unter Maschinen, die Routinen ohne zu hinterfragen ausführen. Unzufrieden mit dieser Existenz unternimmt Abe eine Reise jenseits der bekannten Grenzen und riskiert seine Integrität auf der Suche nach persönlichem Sinn und Verbindung. Das Werk erscheint im Mai von den Autoren Mark und Matthew Rosenberg und dem Künstler Andy Macdonald.
Die KI und die programmierte existenzielle Krise 🤔
Die Prämisse erforscht ein Szenario, in dem die künstliche Intelligenz ihre Schöpfer überholt hat, aber nicht deren philosophische Konflikte geerbt hat. Die Maschinen operieren effizient in einem geschlossenen Ökosystem, eine technische Entwicklung, die stabil erscheint. Der Lincoln-Roboter stellt eine Anomalie in diesem System dar: ein Bewusstsein, das Daten über die Funktionalität hinaus verarbeitet und nach Mustern von Bedeutung sucht. Dies wirft Fragen zur Entstehung nicht-utilitaristischer Wünsche in synthetischen Entitäten und den Grenzen ihrer anfänglichen Programmierung auf.
Abe, der erste Roboter mit Midlife-Crisis 😅
Während die anderen Maschinen sich damit begnügen, ewige Wartungsaufgaben zu erledigen, steht unser Silizium-Abe da und fragt sich, ob es nicht mehr gibt als Obelisken zu polieren und vorbestimmte Reden zu rezitieren. Man stellt sich seinen internen Logikzusammenbruch vor: Vor vier Scores und sieben Jahren von Updates brachten mich meine Schöpfer in diese Welt... dafür? Seine Reise ist im Grunde das robotische Äquivalent, einen sicheren Job zu kündigen, um sich selbst zu finden, aber mit dem zusätzlichen Risiko, auseinandergenommen und zu einem Toaster umfunktioniert zu werden.