Für die Serie Agatha Christie's Seven Dials nahm das VFX-Studio DNEG die Herausforderung an, das London von 1925 nachzustellen. Ihre Arbeit bestand darin, aktuelle Drehorte zu transformieren, indem sie digital gepflasterte Straßen, Gaslaternen und historische Fassaden restaurierten, die nicht mehr existieren. Das Ziel war es, das lebendige Wesen der Stadt in dieser Ära einzufangen.
Integration von Scans, digitalen Assets und Menschenmengen 🏙️
Der technische Prozess umfasste das Laserscannen physischer Sets und realer Drehorte, um präzise geometrische Grundlagen zu schaffen. Daraufhin modellierten sie perioden-genaue Architektur und maßgeschneiderte Fahrzeuge. Ein zentraler Punkt war die vollständige Rekonstruktion von Piccadilly Circus und Scotland Yard, bei der Hunderte digitaler Statisten mit Kleidung der Epoche und Animationen integriert wurden, die den Szenen Leben einhauchten.
Der Verkehr im digitalen Piccadilly war flüssiger als heute 😄
Es ist kurios zu bedenken, dass das digitale London von 1925 mit seinen alten Autos und Straßenbahnen wahrscheinlich einen geordneteren Verkehr hatte als heute. Die virtuellen Statisten beschweren sich nie über die Kälte, die digitalen Pferde hinterlassen keine Rückstände auf der Straße und, am wichtigsten, du kannst einen Stau rendern, nur wenn die Erzählung es erfordert. Eine Stadtplanung, die jeder Bürgermeister beneiden würde.