Das Bezirksgericht Midden-Nederland hat Dimanex B.V., ein niederländisches Softwareunternehmen mit Sitz in Utrecht, für insolvent erklärt. Das Unternehmen, das Lösungen für Analyse und Workflow in der industriellen 3D-Druckentwicklung anbot, zielte darauf ab, Lieferketten durch digitale On-Demand-Produktion zu optimieren. Ein Insolvenzverwalter ist nun damit betraut, einen möglichen Verkauf von Vermögenswerten oder eine künftige Wiederbelebung zu prüfen.
Das Versprechen der Digitalisierung und automatisierter Workflows ⚙️
Der Kern von Dimanex war eine Softwareplattform, die versuchte, Schlüsselphasen der additiven Fertigung zu integrieren und zu automatisieren. Ihr Angebot verband Design mit Produktion, managte Stückanalysen, Technologieauswahl, Angebotserstellung und Versand an ein Netzwerk von Herstellern. Das Ziel war es, Engpässe zu reduzieren und On-Demand-Produktion für industrielle Sektoren zugänglicher und effizienter zu machen.
Die On-Demand-Produktion von Liquidität kam nicht rechtzeitig 💸
Es scheint, dass ihr Geschäftsmodell, das auf agilen und digitalen Lieferketten basierte, auf einen unerwarteten Engpass stieß: den Cashflow. Die Unternehmensadoption war langsamer als erwartet und das Kapital, im Gegensatz zu einem Druckerfilament, schmolz und wurde nicht on demand abgesetzt. Nun wird der Insolvenzverwalter versuchen, ein mögliches Rettungspaket schichtweise zu drucken, obwohl das Originaldesign vom Gericht archiviert wurde.