Der erste stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Denis Manturov, bestätigte eine neue Verzögerung beim Projekt der Russischen Orbitalstation (ROS). Der Start ihrer ersten Module, der nach der russischen Beteiligung an der ISS erfolgen sollte, ist nun ab 2028 geplant. Die Behörden geben an, dass die Station als Plattform für die Erkundung des tiefen Weltraums und zukünftige Mondmissionen dienen wird, nach Anpassungen der ursprünglichen Pläne.
Modulare Architektur und langfristige Ziele 📕
Die ROS wird als modulare Station konzipiert, deren Bau phasenweise erfolgt. Ihr Design priorisiert die Autonomie und die Fähigkeit, als Ausgangspunkt für Expeditionen jenseits der Erdorbit zu dienen. Sie soll wissenschaftliche Experimente beherbergen, Technologien für eine permanente Mondbasis testen und zum Zusammenbau von Raumschiffen für interplanetare Missionen dienen. Die Verzögerungen werden auf Überprüfungen des Zeitplans und die technische Weiterentwicklung des Projekts zurückgeführt.
Das russische Raumfahrtprogramm schaltet in den Kerbal-Zeitmodus 🚀
Mit diesen neuen Fristen scheint die russische Strategie dem berühmten Motto der Entwickler von Kerbal Space Program zu folgen: Jeder Start ist ein Erfolg, wenn du etwas lernst!. Pläne aufgrund der Projektentwicklung anzupassen klingt so, als hätte jemand am Designertisch gefragt: Und was, wenn wir ein extra Modul hinzufügen? genau dann, wenn alles bereit war. Wenigstens geben sie der irdischen Technologie Zeit voranzukommen, falls sie einen Prozessor oder eine Batterie bei Amazon bestellen müssen.