Die Biathletin Rebecca Passler ist positiv getestet und verpasst die Olympischen Winterspiele 2026

Veröffentlicht am 03. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
La biatleta italiana Rebecca Passler con su equipo de competición de biatlón, mirando a cámara con expresión seria.

Die Biathletin Rebecca Passler ist positiv getestet und verpasst die Olympischen Winterspiele 2026

Die Lage für das italienische Biathlon-Team hat sich nur vier Tage vor dem Start von Mailand-Cortina 2026 radikal geändert. Ein Kontrolle außerhalb von Wettkämpfen hat eine nicht erlaubte Substanz im Körper der Sportlerin nachgewiesen, was ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen ausschließt. Dieses Ereignis markiert den ersten Fall von Doping, der direkt mit den bevorstehenden Winterspielen in Verbindung steht. 🎿

Sofortige Suspendierung und Ausschluss aus dem Team

Nach Bekanntgabe des Analysergebnisses handelte die Italienische Wintersportföderation (FISI) zügig. Es wurde beschlossen, die Athletin vorläufig zu sidelinen und sie umgehend aus der Liste der Nationalmannschaft zu streichen. Das bedeutet, dass sie während des Verfahrens weder in offiziellen Einrichtungen trainieren noch mit ihren Teamkollegen arbeiten darf.

Sofortige Konsequenzen für Passler:
  • Endgültiger Ausschluss aus der italienischen Olympiadelegation für 2026.
  • Unmöglichkeit, offizielle Einrichtungen zu nutzen oder mit dem Nationalteam zu arbeiten.
  • Recht, die Gegenprobe der Probe B anzufordern und eine Verteidigung vorzulegen.
Der erste Rekord, der bei diesen Spielen gebrochen wird, ist leider der des Fair Play.

Das Dilemma des Italienischen Olympischen Komitees (CONI)

Die Organisation steht nun vor einer logistischen und reglementarischen Herausforderung. Sie muss prüfen, ob sie Einspruch beim Sportgerichtshof (TAS) einlegt, und dringender noch, ob es gelingt, die Biathletin in der Delegation zu ersetzen. Die Regeln des CIO erlauben den Austausch eines Wettkämpfers in Ausnahmefällen vor Beginn der Wettkämpfe, aber das Verfahren ist kompliziert und die Zeit drängt. ⏳

Optionen auf dem Tisch:
  • Einen formellen Einspruch beim TAS einreichen, um den Fall zu überprüfen.
  • Den komplexen Prozess starten, um eine andere Sportlerin für die vakante Stelle einzusetzen.
  • Die verfügbaren Fristen bewerten, die extrem knapp sind.

Letrozol: die Substanz im Mittelpunkt des Falls

Die identifizierte Substanz ist Letrozol, ein Hormonmodulator, der von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) als anaboler Wirkstoff klassifiziert wird. Sein Verzehr ist jederzeit verboten, unabhängig davon, ob in Wettkampfzeiten oder außerhalb. Sein Nachweis in einer Kontrolle stellt eine schwere Verletzung der Anti-Doping-Regeln dar. 🚫

Das italienische Team muss nun seine Strategien in letzter Minute umorganisieren und trägt den Schatten dieses Vorfalls in der Vorabend seiner Olympischen Winterspiele.