Die Suche nach einem immersiveren Bild führt die Industrie über die bloße Helligkeit hinaus. Das Ziel ist nun, intensive und präzise Farben zu erreichen, die durch Standards wie DCI-P3 und den umfassenderen Rec. 2020 definiert sind. Um diese zu erreichen, werden Emitter benötigt, die Licht mit hoher spektraler Reinheit erzeugen, eine Herausforderung, bei der die aktuellen organischen Materialien Einschränkungen zeigen. Dies hat die Forschung auf Alternativen wie Perowskit gelenkt.
Kaltinjektion: Ein Schritt zur machbaren Perowskit-Fertigung 🏭
Die Farbtreue wird mit dem FWHM (Vollbreite bei halber Höhe) gemessen; ein niedriger Wert deutet auf eine reine Farbe hin, wie eine isolierte musikalische Note. Perowskit-Emitter bieten ein sehr schmales FWHM, was entscheidend für die Abdeckung der Rec. 2020-Farbräume ist. Die Herausforderung war ihre Fertigung im Maßstab. Die Kaltinjektionstechnik löst dies, indem sie die Perowskitschicht kontrolliert und industriell kompatibel ablagert, ihre optischen Eigenschaften erhält und ihre Integration in Bildschirme erleichtert.
Unsere Augen bitten um Verzeihung für so viele Zapfen 👁️
Nach Jahren, in denen wir uns damit begnügt haben, die Welt in etwas verstimmten Farbakorden zu sehen, bemüht sich die Technologie nun darum, dass wir jede einzelne Note unterscheiden. Bald wird das Ansehen einer Szene sein wie das Zuhören zu einem professionellen Stimmer, der jeden Pixel kritisiert. Man vermisst fast die Zeit, als Magenta nur eine seltsame Rose war. Unsere armen Augen, an Annäherungen gewöhnt, werden sich ins Zeug legen müssen (oder die Zapfen), um so viel aufgezwungene chromatische Perfektion zu schätzen.