Ein Team des MIT hat eine Methode vorgestellt, um ein anhaltendes Problem in der 3D-Bioprinting zu lösen: die Sedimentation der Zellen innerhalb der Bio-Tinte während des Druckprozesses. Diese ungleichmäßige Trennung beeinträchtigt die endgültige Struktur und Funktion des Gewebes. Ihre Lösung integriert magnetische Rührwerke in den Druckkopf und hält die Zellen kontinuierlich in Suspension, während das Material abgesetzt wird.
So funktioniert das integrierte magnetische Mischsystem ⚙️
Das System integriert kleine magnetische Rührwerke, ähnlich denen in einem Labor, aber in Miniaturgröße, direkt in den Kartusche der Bio-Tinte oder in der Nähe der Druckdüse. Ein kontrolliertes externes Magnetfeld setzt diese Rührwerke in Bewegung und erzeugt eine sanfte, aber kontinuierliche Mischung. Dieser Fluss verhindert, dass die Zellen, die dichter als das Hydrogel sind, sich am Boden absetzen, und gewährleistet eine homogene Verteilung Schicht für Schicht sowie eine verbesserte Zellviabilität in der endgültigen Struktur.
Auf Wiedersehen zu den rebellischen Klumpen: Die Zellen entkommen nicht mehr der Arbeit 😄
Es scheint, als hätten die Zellen einen Weg gefunden, ihren Verpflichtungen im bioprinteten Organ zu entkommen: sich am Boden absetzen und die harte Arbeit anderen überlassen. Ein klarer Fall von Absentismus auf mikroskopischer Skala. Nun, mit diesen Magneten als Aufsehern, sind sie gezwungen, an ihrem Platz zu bleiben und sich mit dem Team zu mischen. Die magnetische Disziplin verspricht ein Ende der Zellstreiks und der Bildung dieser Protestgruppen, die die Architektur des Gewebes ruinierten.