Forscher des MIT haben eine Methode für die sichere Authentifizierung von Chips vorgestellt, die auf externe Datenbanken verzichtet. Die Technik basiert auf PUF, physischen nicht klonbaren Funktionen, die die mikroskopischen Unvollkommenheiten jedes Halbleiters in eine einzigartige Identität umwandeln. Der Ansatz ist besonders nützlich für Geräte des Internet der Dinge, wo Ressourcen begrenzt sind.
Wie funktionieren die Zwillings-PUF und die koordinierte Fertigung 🔬
Der Fortschritt besteht darin, zwei Chips so herzustellen, dass sie denselben physischen Fingerabdruck teilen, der aus den zufälligen und unvermeidbaren Variationen ihres Fertigungsprozesses abgeleitet wird. Dieser Zwillingsabdruck, inhärent im Hardware und nicht klonbar, wirkt als gemeinsamer geheimer Schlüssel nur zwischen diesem Paar von Geräten. Bei der Authentifizierung überprüfen beide Chips, dass sie denselben PUF-Abdruck besitzen, ohne ihn preiszugeben oder in einem externen Server zu speichern, und eliminieren damit diesen Schwachpunkt.
Auf Wiedersehen zum ewigen „Bist du es?“ zwischen Sensor und Glühbirne 💡
Stellen Sie sich das Gespräch vor: Ihre smarte Glühbirne und der Bewegungssensor müssen nicht mehr alle zwei Minuten einen Server in der Cloud stören und fragen, ob sie einander vertrauen können. Jetzt schauen sie sich nur in die Schaltkreise, tauschen ein quanten-mechanisches Flüstern aus und fertig. Es ist, als hätten sie einen geheimen Händedruck, den nicht einmal der Hersteller kennt. Eine Erleichterung für die Privatsphäre und für die Bandbreitenrechnung.