3D-Druck steuert Härte und Transparenz auf Pixelebene in einem Bauteil 🔬

Veröffentlicht am 17. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein Fortschritt in der additiven Fertigung ermöglicht es nun, die Materialeigenschaften innerhalb eines einzigen 3D-gedruckten Objekts zu variieren. Die Technik erlaubt es, Harze mit unterschiedlichen Eigenschaften während des Druckprozesses zu mischen und so die Härte und Transparenz an jedem Punkt der Oberfläche präzise zu kontrollieren. Dies macht das Zusammenbauen separater Teile überflüssig.

Impresión 3D de un cubo con gradiente de dureza y transparencia, desde una esquina opaca y rígida hasta otra flexible y translúcida.

So funktioniert die Mischung von Harzen mit variablen Eigenschaften ⚙️

Die Methode basiert auf einem Injektionssystem, das zwei oder mehr photosensible Harze mit unterschiedlichen mechanischen und optischen Eigenschaften kombiniert. Ein Druckkopf lagert die Materialien in spezifischen Proportionen für jeden Pixel des Bauraums ab und mischt sie. Nach der Ablagerung härtet eine UV-Lichtquelle die Mischung aus und fixiert die gewünschten Eigenschaften. Die Mikroskalenkontrolle ermöglicht sanfte Gradienten oder abrupte Übergänge.

Deine Prothese wird härter als Stahl... außer da, wo es juckt 😅

Stell dir eine Zukunft vor, in der deine Handyhülle so starr ist, dass sie einen Fall überlebt, aber mit einem weichen, streichelbaren Knopf. Oder Brillen mit perfekt klaren Gläsern und Bügeln, die sich an deine Ohren anpassen, ohne zu drücken. Es scheint, als wäre die Ära der Objekte mit mehrfacher Persönlichkeit angebrochen. Bald müssen wir dem Tisch erklären, dass dieser Teil essbar ist, der Rest aber nicht.