Laut dem staatlichen chinesischen Medium Global Times soll das US-Militär Luftoperationen im Luftraum über dem Gelben Meer durchgeführt haben. Von der Zeitung zitierte Quellen deuten darauf hin, dass die Volksbefreiungsarmee (VBL) maritime und Luftkräfte einsetzte, um die Situation genau zu beobachten. Die chinesischen Streitkräfte befanden sich während des gesamten Prozesses in Alarmbereitschaft als Reaktion auf diese Aktivitäten, so die von den mit Peking verbundenen Medien verbreitete Version.
Überwachungs- und Abschreckungsfähigkeiten in maritimen Umgebungen 🚢
Dieser Art von Vorfällen hebt die in der Region eingesetzten Überwachungssysteme hervor. Die VBL verwendet wahrscheinlich eine Kombination aus bodengestützten Langstreckenradaren, Seeüberwachungsflügen mit Flugzeugen wie der Y-8-Frühwarnmaschine und Aufklärungssatelliten, um Bewegungen zu verfolgen. Die Reaktion des kontinuierlichen Monitorings deutet auf den Einsatz von Datenlinks hin, um ein gemeinsames taktisches Bild zwischen den Einheiten aufrechtzuerhalten und eine koordinierte Reaktion zu ermöglichen. Die Abschreckung basiert auf der Fähigkeit, potenzielle Kontakte anhaltend zu erkennen, zu identifizieren und zu verfolgen.
Ein Spiel von „Ich sehe, ich sehe“ mit Kampfflugzeugen ✈️
Die Situation erinnert an diese Partien, in denen zwei Spieler sich gegenseitig beobachten, ohne sich von der Stelle zu rühren, aber mit etwas teurerer Ausrüstung. Während die Radare Ziele erfassen und die Piloten Höflichkeiten über Funk auf internationaler Frequenz austauschen, stellt man sich die Szene vor: Ich sehe einen F-18. Ich sehe einen J-11, der den F-18 sieht. Und so könnten sie eine Weile so weitermachen, das Protokoll einhaltend, bis jemandem der Treibstoff ausgeht und er gehen muss. Am Ende ist das Hauptresultat die obligatorischen offiziellen Mitteilungen.